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Ärger bei Bayern-Sieg: Warum die Schlussphase plötzlich hitzig wurde

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images

Beim klaren Bayern-Sieg gegen Magdeburg wird es spät noch hitzig. Tobias Müller fühlt sich provoziert und erklärt seine Aktion gegen Lennart Karl.

Der 6:1-Pokalsieg des FC Bayern gegen den 1. FC Magdeburg war längst entschieden, als die Stimmung auf dem Platz kippte. Eine Passfolge der Münchner im Mittelfeld sorgte bei den Gästen für Ärger.

Müller fühlte sich von Bayern provoziert

Magdeburgs Verteidiger Tobias Müller machte Lennart Karl als Ausgangspunkt der aus seiner Sicht provozierenden Aktion aus und rempelte den Bayern-Profi um. „Ja, ich habe mir gesagt, es steht 5:1 und wir haben die 80. Minute. Für mich war das schon provokant diese Situation“, erklärte Müller laut der Bild. „Sie brauchen uns jetzt nicht auch noch verarschen.“ Damit begründete der Abwehrspieler seine Reaktion auf das Zusammenspiel der Münchner in der Schlussphase.

Müller räumte allerdings auch ein, dass seine Aktion gegen Karl unnötig gewesen sei. „Es war ein kleiner Rempler gegen ihn. Einige Minuten später habe ich mich aber auch entschuldigt“, sagte der 32-Jährige. „Es musste ja auch nicht sein, dass wir sie deswegen zuhacken.“ Trotz der Entschuldigung blieb die Schlussphase von weiteren Reibereien geprägt.

Müllers Abwehrkollege Anselmo Garcia Mac Nulty brachte Karl anschließend mit einem Bodycheck zu Fall. Das sorgte auf der Bayern-Bank für heftige Proteste, an denen sich auch Kompany-Vertreter Aaron Danks beteiligte. Später foulte Aleksandar Pavlović Magdeburgs Torschützen Mateusz Zukowski an der Seitenlinie. Der Pole verletzte sich dabei laut dem Bericht an der Schulter, konnte die Partie aber zu Ende spielen.

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