„An Niclas führt aktuell kein Weg vorbei“: Thioune mit Ansage an Stürmer

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images
Bei Werder Bremen läuft es, und der Torjäger ist in Topform. Für seinen Konkurrenten im Sturm wird die Lage dagegen immer schwieriger.
Niclas Füllkrug ist bei Werder derzeit gesetzt. Beim Remis gegen Paderborn traf er doppelt und steht nun bei sechs Saisontoren, Werder ist seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen.
Leidtragender ist Cedric Itten. Der Schweizer Nationalspieler kam in zwei Spielen gar nicht zum Einsatz, gegen Paderborn durfte er 27 Minuten ran, auf einen Scorerpunkt wartet er noch.
„Das System ist jetzt gerade fix“
Trainer Daniel Thioune macht keinen Hehl daraus, warum das so ist. „Niclas ist der Grund, warum er nicht so viel spielt, wie er es sich vorstellt. Das System ist jetzt gerade fix. An Niclas führt aktuell kein Weg vorbei.“
Von Itten erwartet er mehr, wenn er seine Chance bekommt. „Ich hätte mir ein bisschen mehr Präsenz in der Box gewünscht.“
Verständnis für den Neuzugang
Itten war im Sommer ablösefrei von Fortuna Düsseldorf gekommen, wo er Woche für Woche über 90 Minuten spielte. Thioune weiß, dass die neue Rolle eine Umstellung ist.
„Es ist natürlich schwierig, wenn man keinen Rhythmus hat. […] Da muss er sicherlich in der neuen Situation einfach noch ankommen.“