Dortmund hat noch Luft nach oben – und das ist eine Ansage

Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Borussia Dortmund spielt bisher noch nicht am Limit, gewinnt aber trotzdem seine Spiele. Das ist für den BVB ein vielversprechendes Zeichen.
Borussia Dortmund ging beim 3:0-Heimsieg gegen Aufsteiger SC Paderborn zwar bereits in der 5. Minute durch Fábio Silva, nach Vorlage von Serhou Guirassy, in Führung. Trotzdem blieb Paderborn über weite Strecken der ersten Halbzeit mutig im Pressing und konnten sich immer wieder gut aus der eigenen Abwehr herausspielen.
Gegen stärkere Gegner wird es schwieriger – oder?
Genau hier liegt der Punkt, den der BVB im Hinterkopf behalten sollte: Gegen einen Aufsteiger wie Paderborn lässt sich Dortmund auch nach eigener Führung noch phasenweise unter Druck setzen. Die Frage ist, ob ein spielerisch und läuferisch stärkerer Gegner solche Phasen nicht konsequenter bestrafen würde.
Bislang ist genau das nicht passiert. Gegen den FC Villarreal in der Champions League, bei der Aufholjagd in Hoffenheim und auch gegen Paderborn fand Dortmund jeweils einen Weg zum Sieg, obwohl der Gegner zwischenzeitlich immer wieder ins Spiel zurückfand.
Die Bank liefert den Unterschied
Auch gegen Paderborn waren es am Ende die Einwechselspieler, die für die Entscheidung sorgten. Felix Nmecha erzielte zwei späte Treffer und machte mit einem sehenswerten Fallrückzieher den 3:0-Endstand perfekt.
Der kicker sieht in den letzten Spielen des BVB eine große Stärke. Dortmund gewinnt selbst dann, wenn noch nicht alles funktioniert. Und genau darin steckt die eigentliche Ansage an die Konkurrenz.
Denn wenn der BVB bereits jetzt regelmäßig punktet, obwohl noch Luft nach oben ist, könnte es für die Konkurrenz noch unangenehmer werden, sobald Dortmund sein volles Potenzial ausschöpft.