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Infantino vor dem Aus? Gegner planen wohl drastische Maßnahmen

Bild: Andrew Harnik/Getty Images

Der Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino nimmt offenbar weiter zu. Mehrere Kontinentalverbände sollen sich zusammengeschlossen haben, um den 56-Jährigen zum Rücktritt zu bewegen.

Wie SPORT1 unter Berufung auf die Times berichtet, gehören die UEFA, der nord- und mittelamerikanische Verband CONCACAF sowie der asiatische Verband AFC zu der Allianz. Ihr gemeinsames Ziel sei es, einen Rückzug Infantinos zu erreichen.

Allianz will Infantino zum Rückzug bewegen

Die drei Verbände hatten sich bereits geschlossen gegen den inzwischen gescheiterten Plan ausgesprochen, Anteile an den WM-Rechten an private Investoren zu verkaufen. Sollte Infantino dennoch im kommenden März erneut als FIFA-Präsident kandidieren, könnten seine Gegner den Druck deutlich erhöhen.

Dem Bericht zufolge werden bereits mehrere Möglichkeiten diskutiert, mit denen die Arbeit des Weltverbandes weitgehend blockiert werden könnte. Die Beteiligten sollen entschlossen sein, alle notwendigen Schritte einzuleiten, falls Infantino nicht freiwillig zurücktritt.

Eigene Wettbewerbe und FIFA-Boykott im Gespräch

Als besonders drastische Maßnahme erwägt die Allianz offenbar die Einführung eigener internationaler Wettbewerbe. Große Nationalmannschaften könnten dadurch außerhalb der FIFA-Strukturen gegeneinander antreten und dem Weltverband einen erheblichen Teil seiner sportlichen Bedeutung entziehen. Zusätzlich steht ein Boykott wichtiger FIFA-Gremien im Raum.

In diesen werden zentrale Entscheidungen über die Zukunft des Weltfußballs getroffen. Bleiben mehrere große Kontinentalverbände den Sitzungen fern, könnte die Handlungsfähigkeit der FIFA erheblich eingeschränkt werden. Der politische Rückhalt Infantinos bröckelt bereits. Unter anderem entzog ihm der englische Fußballverband zuletzt seine Unterstützung.

Nach Angaben der New York Post soll der Schweizer deshalb versucht haben, US-Präsident Donald Trump als Verbündeten zu gewinnen. Trump und Infantino traten vor und während der Weltmeisterschaft wiederholt gemeinsam auf. Der US-Präsident hat sich zu dem aktuellen Machtkampf an der FIFA-Spitze bislang allerdings nicht öffentlich geäußert.

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