Auch Ecuador und Elfenbeinküste ausgeschieden: Bekam Deutschland die schwächste Gruppe der WM 2026 zugelost?

Bild: Michael Reaves/Getty Images
Aus der deutschen Gruppe E ist kein Team mehr bei der WM 2026 vertreten. Doch auch die Niederlande-Gruppe zeigt Schwächen.
Im Vorfeld der WM 2026 warnten Berichterstatter davor, wie schwer die WM-Gruppe E von Deutschland sei. Man müsse vor Curaçao Respekt haben, weil das quasi eine niederländische Zweitauswahl sei. Ecuador sei Zweiter geworden in der südamerikanischen WM-Qualifikationsgruppe, und die Elfenbeinküste sei Afrika-Meister von 2023.
Curaçao holte ein Remis
In der Praxis zeigt sich nun: Curaçao, bei allem Respekt für die Qualifikation zur WM 2026, war eine der schwächsten Mannschaften des Turniers. Zwar gab es ein 0:0 gegen Ecuador, aber auch ein 0:2 gegen die Elfenbeinküste und ein 1:7 gegen Deutschland.
Ecuador wiederum ist nun im Sechzehntelfinale gegen Mexiko mit 0:2 ausgeschieden. Die Südamerikaner hatten gegen die WM-Gastgeber von Beginn an keine Chance. Die Elfenbeinküste verlor gegen Norwegen mit 1:2 – und Deutschland bekanntermaßen gegen Paraguay nach Elfmeterschießen. Somit ist nach dem Sechzehntelfinale kein Team mehr aus der deutschen Gruppe E bei der WM 2026 vertreten.
Hatte Deutschland also die schwächste Gruppe der WM 2026 zugelost bekommen? Das Sechzehntelfinale ist noch nicht abgeschlossen. Aus den Gruppen A (Mexiko), B (Kanada), C (Brasilien, Marokko), D (Paraguay) und I (Frankreich, Norwegen) haben bereits Teams das Achtelfinale erreicht. Dagegen ist auch kein Team mehr aus Gruppe F im Turnier vertreten: Die Niederlande unterlagen Marokko im Elfmeterschießen. Schweden verlor gegen Frankreich (0:3), und Japan unterlag Brasilien knapp (1:2).
Als Zwischenfazit kann man bereits sagen, dass die deutsche Gruppe sicherlich nicht zu den stärker besetzten Gruppen der WM 2026 gehörte.