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DFB-Neuling über Teamkollegen: „Schreit mich immer an“

Stuart Franklin/Getty Images

Brajan Gruda lernt seit seinem Wechsel zu RB Leipzig viel von Willi Orban – Foto: Stuart Franklin/Getty Images

Maschinen, Roboter, Schreie und Rotlicht: Willi Orban und Brajan Gruda geben einen unterhaltsamen Einblick in ihr Verhältnis als Teamkollegen.

Willi Orban absolvierte gegen den FC Augsburg sein 400. Pflichtspiel für RB Leipzig, während Brajan Gruda mit einer Glanzleistung überzeugte und im Anschluss zahlreiche Bilder von seinen Kollegen mit erfolgreichen Dribblings in der Bundesliga erhielt. In der Mixed Zone nach dem 5:2 erzählte Gruda, warum Orban ihn manchmal anschreit. Der Abwehrchef wiederum verriet, woran er den 22-Jährigen hin und wieder erinnern muss.

Gruda: „Einfach ein Roboter“

Während Willi Orban 400 Mal für die Roten Bullen auf dem Platz stand, kommt Gruda seit seiner Ankunft im Winter 2026 auf 27 Spiele für die Sachsen. Von seinem 12 Jahre erfahreneren Kollegen ist der deutsche Nationalspieler absolut beeindruckt: „Was soll ich über ihn sagen? Der Typ ist einfach eine Maschine. Was er vor und nach dem Training macht, kann ich mir einiges abgucken. Ich glaube, 400 Spiele kommen nicht einfach so. Ja, ist einfach ein Roboter.“

Auch im Training wird es für den Offensivspieler nicht langweilig: „Der Willi schreit mich immer an nach dem Training, dass ich mit ihm mal was machen soll. Wir sind auf einem guten Weg.“

Orban: „Wirklich großes Kino“

Orban verzichtete zwar auf eine ähnlich originelle Bezeichnung für seinen Teamkollegen, zeigte sich von dessen Leistung aber nicht weniger begeistert: „Ja, ich glaube, grundsätzlich hat jeder so seine Art und Weise oder seine Stärken, um klarzukommen. Ich glaube, was er kann, hat man heute wieder gesehen. Mit dem Ball offensiv ist er unglaublich talentiert, hat unfassbares Potenzial, mit dem Ball im Dribbling Situationen zu lösen, und war unheimlich wichtig auch heute, gerade in der ersten Hälfte. Was er da veranstaltet hat, war wirklich großes Kino, große Klasse.“

Ganz ohne Kritik kam Gruda allerdings nicht davon: „Man muss ihn nur manchmal dann auch erinnern, dass er auch defensiv weiterarbeiten soll und da auch die Wege mitmachen muss. Und ja, dafür sind dann eben auch Führungsspieler da, um ihn da noch mal zu erinnern.“ Dennoch betont er: „Und neben dem Platz hat er auch Schritte gemacht, ist professioneller geworden. Letztes Mal habe ich ihn im Rotlicht gesehen und das freut mich natürlich, wenn er dann auch mal solche Dinge nutzt. Gerade in englischen Wochen tut das seinem Körper auch gut.“

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