Früher als geplant: Hütter holt Eintracht-Legende zurück

Bild: Frederic Scheidemann/Getty Images
Sebastian Rode bekommt bei Frankfurt schneller eine neue Aufgabe als vorgesehen. Adi Hütter erklärt, warum er seinen Ex-Kapitän jetzt braucht.
Sebastian Rode sitzt bereits beim heutigen Heimspiel gegen den Hamburger SV auf der Frankfurter Bank. Der ehemalige Eintracht-Kapitän rückt damit früher als ursprünglich für Februar vorgesehen an die Profimannschaft heran. „Es war auch mein Wunsch, dass Sebastian zu uns kommt. Er wird auch am Sonntag auf der Bank sitzen“, sagte Trainer Adi Hütter laut op-online unter Berufung auf Bild.
Hütter setzt auf seinen früheren Kapitän
Hinter der Entscheidung stehen die personellen Veränderungen nach dem Abschied von Sportvorstand Markus Krösche. Sportdirektor Timmo Hardung übernimmt dadurch zusätzliche Aufgaben. „Nach dem Weggang von Markus war es klar, dass dadurch eine Lücke entsteht. Deswegen ist auch Timmo Hardung in diese Position ein bisschen gerückt, weil er halt viele strategische und organisatorische Dinge zu bewältigen hat“, erklärte Hütter. „Und das war auch der Grund dafür, dass wir Sebastian Rode jetzt näher an uns heranziehen.“
Der 36-Jährige durchläuft bei der Eintracht derzeit ein Trainee-Programm und lernt verschiedene Abteilungen des Vereins kennen. Die Verbindung zur Mannschaft bringt er bereits mit. „Wir kennen uns, er war mein Kapitän. Er hat auch einen guten Draht zu den Jungs“, betonte Hütter. „Und somit konnten wir die Lücke sehr, sehr gut intern lösen. Das freut mich sehr.“
Hütter und Rode arbeiteten schon während der ersten Frankfurter Amtszeit des Trainers zwischen 2018 und 2021 zusammen. Insgesamt absolvierte der frühere Mittelfeldspieler 278 Pflichtspiele für die Eintracht. Als Kapitän führte er die Mannschaft 2022 zum Europa-League-Titel. Gegen Hamburg kehrt er nun in neuer Funktion auf die Bank zurück.