Frust pur: Wagner sieht Gelb, Hannover fliegt aus dem Pokal

Bild: Stuart Franklin/Getty Images
Hannover 96 scheidet im DFB-Pokal gegen Kaiserslautern aus. Für Sandro Wagner ist es der nächste Rückschlag.
Hannover 96 ist in der zweiten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren die Niedersachsen zu Hause mit 0:2, für Trainer Sandro Wagner war es das vierte Pflichtspiel ohne Sieg.
Einfaches Gegentor
Das erste Tor fiel bereits in der 14. Minute. Milos Lukovic und Thierry Fidjeu Tazemeta spielten vor dem Hannoveraner Strafraum einen Doppelpass, Franz Roggow und Chakroun konnten die Situation nicht klären.
Lukovic kam noch einmal an den Ball und traf flach ins linke untere Eck. Torhüter Loretz war noch mit den Fingerspitzen dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.
Wagner verliert die Nerven
In der 86. Minute machte Kaiserslautern alles klar. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß war Hannover völlig unsortiert, Fabian Kunze flankte aus dem rechten Halbfeld an den Fünfmeterraum.
Dort stand Ghita zu weit von Ivan Prtajin entfernt, der unbedrängt ins rechte Eck köpfte. Loretz konnte dem Ball nur hinterherschauen.
Kurz zuvor sah Wagner die Gelbe Karte. Der Trainer regte sich an der Seitenlinie über einen Foulpfiff auf und war kaum noch zu beruhigen.
22 Torschüsse, kein Tor
Besonders bitter für Hannover: Chancen gab es genug. Laut kicker gab 96 insgesamt 22 Torschüsse ab, darunter einige hochkarätige Möglichkeiten, ein Treffer gelang aber nicht.
Kaiserslautern dagegen brauchte gerade einmal vier Torschüsse für zwei Tore.