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Neue Details zu Nmecha-Klausel: Dortmund hat einen Trumpf

Bild: Christof Koepsel/Getty Images

Felix Nmecha könnte Borussia Dortmund im kommenden Sommer verlassen. Doch ein bislang unbekanntes Vertragsdetail spielt dem BVB in die Karten.

Borussia Dortmund muss sich im kommenden Sommer auf einen möglichen Transferpoker um Felix Nmecha einstellen. Der 26-jährige Mittelfeldspieler hat sich bei den Schwarz-Gelben zu einem wichtigen Leistungsträger entwickelt und weckt das Interesse europäischer Topklubs. Eine Ausstiegsklausel könnte ihm 2027 den Abschied ermöglichen. Allerdings enthält sein Vertrag offenbar eine entscheidende Einschränkung, von der ausgerechnet der BVB profitieren würde.

Dortmund könnte deutlich mehr als 80 Millionen Euro verlangen

Wie Spox berichtet, soll Nmechas Ausstiegsklausel bei über 80 Millionen Euro und nur bis Ende Juni 2027 gültig sein. Für Dortmund würden diese Regelung gleich zwei Vorteile bringen. Sollte ein Klub die Klausel rechtzeitig ziehen, hätten die Verantwortlichen anschließend noch den gesamten Juli und August Zeit, einen geeigneten Nachfolger zu verpflichten. Bleibt Nmecha dagegen bis Juli, könnte der BVB bei späteren Angeboten wieder frei über die Ablöse verhandeln. Dem Bericht zufolge würden die Schwarz-Gelben in diesem Fall rund 100 Millionen Euro verlangen.

Bereits im vergangenen Sommer wurden unter anderem Manchester United, Newcastle United und der FC Bayern mit Nmecha in Verbindung gebracht. Dortmund wollte seinen Leistungsträger damals jedoch unbedingt halten. Der Mittelfeldspieler war 2023 für rund 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zum BVB gewechselt und verlängerte seinen Vertrag im März 2026 vorzeitig bis 2030. Nach anfänglichen Verletzungsproblemen entwickelte er sich zu einer wichtigen Stütze im Dortmunder Zentrum.

Für den Sommer 2027 hat sich Borussia Dortmund durch die zeitliche Befristung der Klausel allerdings eine günstigere Verhandlungsposition gesichert. Sollte Nmecha bis Ende Juni keinen Wechsel vollziehen, könnten die Schwarz-Gelben bei späteren Angeboten wieder frei über die Ablösesumme verhandeln und dem Bericht zufolge bis zu 100 Millionen Euro verlangen.

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