Zwei Tore zur rechten Zeit: Pejcinovic drängt beim VfB auf mehr

Bild: Sona Maleterova/Getty Images
Beim DFB läuft es für einen Stuttgarter Angreifer richtig gut. Nach seinem jüngsten Auftritt könnte er auch beim VfB wieder stärker in den Fokus rücken.
Dzenan Pejcinovic kehrt mit reichlich Selbstvertrauen zum VfB Stuttgart zurück. Der 21-Jährige erzielte beim 2:0-Erfolg der deutschen U21 gegen Georgien beide Treffer und schoss die Mannschaft von Antonio Di Salvo damit zur Europameisterschaft 2027.
Pejcinovic wartet auf sein erstes Bundesliga-Tor
Bereits in der zehnten Minute brachte Pejcinovic die deutsche Auswahl in Bielefeld in Führung. Der Treffer wurde allerdings erst nachträglich dem VfB-Angreifer zugesprochen. Zunächst galt Noah Darvich als Torschütze, doch Pejcinovic hatte dessen Abschluss mit dem Gesäß entscheidend abgefälscht. „Da habe ich mich für Noah ein bisschen schlecht gefühlt. Aber gleichzeitig nehme ich es gerne mit, dass ich einfach mal angeschossen werde. So oft passiert das schließlich nicht“, wird Pejcinovic von der Bild zitiert.
In der 69. Minute legte der Stürmer seinen zweiten Treffer nach und sorgte für die Entscheidung. Deutschland beendete die Qualifikation mit 27 Punkten aus zehn Spielen als Gruppensieger. Für den Stuttgarter kommt der Doppelpack zu einem passenden Zeitpunkt. In der Bundesliga wartet Pejcinovic nach seinen ersten vier Einsätzen für den VfB noch auf einen Treffer. In 269 Spielminuten gab der Sommerneuzugang acht Torschüsse ab, blieb bislang aber ohne Torerfolg.
Dass er weiß, wo das Tor steht, zeigte Pejcinovic bereits im DFB-Pokal. Dort erzielte der Angreifer in dieser Saison drei Treffer. Nun folgt der nächste Doppelpack im Trikot der deutschen U21. Damit dürfte sich Pejcinovic auch bei Sebastian Hoeneß wieder stärker ins Gedächtnis gerufen haben. Gerade vor den intensiven kommenden Wochen kann der VfB zusätzliche Optionen im Angriff gut gebrauchen.
Die nächste Chance auf sein erstes Bundesliga-Tor bietet sich bereits am Samstag beim SC Paderborn. Ob Pejcinovic dort von Beginn an spielt, bleibt offen. Mit seinen beiden Treffern für die U21 hat er jedenfalls ein weiteres Argument für mehr Einsatzzeit geliefert.