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„Würdigen ihn nicht“: Mutter von Cristiano Ronaldo tritt gegen Verband nach

Bild: Carlos Rodrigues/Getty Images

Dolores Aveiro, die Mutter von Cristiano Ronaldo, haben die letzten Tage sehr mitgenommen. Nun packt sie über ihre Gefühlslage aus und ledert gegen den portugiesischen Verband.

Der Eklat um Cristiano Ronaldo – der Weltstar verließ den Länderspiel-Lehrgang der Portugiesen vorzeitig und eigenmächtig – findet seine Fortsetzung. Nun hat sich nämlich die Mutter von CR7, Dolores Aveiro, zu Wort gemeldet und noch einmal ordentlich nachgetreten.

„Ich bin traurig“

Der portugiesischen Zeitschrift TV 7 Dias sagte die 71-Jährige: „Ich bin traurig. Es war ein Schock. Mein Sohn hätte durch die große Tür gehen können, und so ist er durch die kleine Tür gegangen. Aber das macht nichts, Gott wird sich darum kümmern.“

Dolores Aveiro erklärte, dass die Situation sie enorm belastet habe. „Ich habe ein bisschen geweint. Das tut auch gut, um etwas loszulassen. Wir müssen das jetzt überwinden.“ Zudem habe sie ein Telefonat mit ihrem Sohn geführt, kurz nach dem Eklat. „Er sagte zu mir: ‚Mama, mach dir keine Sorgen. Ich werde die Wahrheit sagen, wenn wir alle zusammen sind.‘“

Von Ruhe konnte keine Rede sein

Sie antwortete Cristiano, er solle „die Sache wieder herumdrehen“, aber dabei ruhig bleiben. Doch von Ruhe konnte keine Rede sein. Ronaldo reiste ab und veröffentlichte ein langes Statement. Im Kern beschuldigte er darin Trainer Jorge Jesus, zweimal falsch gehandelt zu haben. Zunächst hatte er Ronaldo eine Einwechslung im Spiel gegen Norwegen versprochen, entschied sich aber während der Partie dagegen. Später soll er laut Ronaldo versprochen haben, bei einer Pressekonferenz alle Absprachen klarzustellen, was jedoch nicht geschah. In der Folge reiste Ronaldo ab.

Dolores Aveiro kommentierte: „Sein Kopf hat ihn dazu gebracht, das zu tun. Wir werden sehen, was geschieht. Ich habe ihm meine ganze Unterstützung gegeben, es hat nichts gebracht. Aber das macht nichts. Er hat Portugal so viel gegeben, deshalb ist er immer da. Er war schon immer der Held Portugals.“

Daher teilte Dolores Aveiro noch einmal gegen den Verband aus: „Sie würdigen ihn nicht so, wie sie es sollten. Sie schätzen Cristiano nicht.“ Ronaldo hat mittlerweile betont, er könne sich eine Rückkehr in die Nationalmannschaft vorstellen. Die nächste Episode in der Causa Cristiano Ronaldo wird sicherlich folgen.

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