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„Wo ist die Verhältnismäßigkeit?“ Kovac wütet nach BVB-Remis

Bild: Lars Baron/Getty Images

Nach dem bitteren 2:2 gegen Werder Bremen sorgt eine Schiedsrichterentscheidung für Ärger. BVB-Trainer Niko Kovac übt deutliche Kritik.

Borussia Dortmund hat gegen Werder Bremen einen sicher geglaubten Sieg verspielt. Trotz einer 2:0-Führung mussten sich die Schwarz-Gelben am Freitagabend mit einem 2:2 begnügen. Neben der schwachen Schlussphase beschäftigten BVB-Trainer Niko Kovac anschließend allerdings auch mehrere Entscheidungen von Schiedsrichter Christian Dingert. Besonders ein aberkanntes Traumtor von Ethan Nwaneri sorgte für Diskussionen.

Kovac kritisiert unterschiedliche Bewertung

In der 63. Minute hatte der Engländer den Ball per Fallrückzieher im Bremer Tor untergebracht. Dingert hatte allerdings bereits zuvor ein Offensivfoul von Waldemar Anton an Niclas Füllkrug gepfiffen. Weil der Pfiff vor dem Treffer erfolgte, konnte der Videoassistent nicht mehr eingreifen. Kovac zeigte sich nach der Partie entsprechend verärgert. „Er pfeift viel zu früh ab“, kritisierte der 54-Jährige laut Eurosport.

Auch beim Bremer Ausgleich in der Nachspielzeit gab es aus Dortmunder Sicht Diskussionsbedarf. Vor Füllkrugs Kopfball zum 2:2 war Anton bei einem Zweikampf im Strafraum aufgehalten worden. Kovac ärgerte sich über die unterschiedliche Bewertung der beiden Situationen. „Ganz klarer Block an Waldi! Wo ist die Verhältnismäßigkeit?“, fragte der BVB-Coach.

Allerdings hatte Dortmund das Spiel zuvor selbst aus der Hand gegeben. Daniel Svensson und Nico Schlotterbeck brachten die Borussia in der 80. und 85. Minute mit 2:0 in Führung, ehe Ludovit Reis verkürzte und Füllkrug in der Nachspielzeit ausglich. Kovac nahm seine Mannschaft deshalb ebenfalls in die Pflicht. „Das müssen wir uns vorwerfen“, erklärte er laut der BVB-Website.

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