Stürmer außen vor: Werder-Boss macht Reservisten Hoffnung

Bild: Daniela Porcelli/Getty Images
Cedric Itten spielt bei Werder Bremen derzeit kaum eine Rolle. Nun äußert sich Peter Niemeyer zur Situation des Schweizers und seiner Perspektive.
Für Cedric Itten läuft es bei Werder Bremen derzeit nicht nach Wunsch. Nachdem der Schweizer zu Saisonbeginn noch Einsatzzeiten erhalten hatte, ist er zuletzt weitgehend aus dem Blickfeld verschwunden. Gegen den FC Augsburg und Borussia Dortmund saß der Stürmer jeweils über die gesamte Spielzeit auf der Ersatzbank. Dennoch macht ihm Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer Hoffnung auf mehr Spielzeit.
Niemeyer lobt Ittens Einsatz abseits des Platzes
Wie die DeichStube berichtet, fiel Itten zuletzt beim 2:2 gegen Borussia Dortmund durch seine lautstarke Unterstützung von der Seitenlinie auf. „Typen wie Cedric sind für die Gruppenhygiene enorm wichtig, weil sie die Mannschaft auch von außen pushen“, lobte Niemeyer den 29-Jährigen.
Sportlich hat Itten derzeit einen schweren Stand. Nach zwei Einwechslungen über jeweils rund eine halbe Stunde im DFB-Pokal und beim Bundesliga-Auftakt in Freiburg folgten nur noch zwei Kurzeinsätze. Beim Gastspiel in Dortmund erhielt sogar Nachwuchsspieler Paul Erevbenagie den Vorzug, obwohl Werder in der Schlussphase noch einen Treffer benötigte.
Ein Grund für die geringen Einsatzzeiten ist die erfolgreiche Rückkehr von Niclas Füllkrug, der regelmäßig trifft. Trotzdem bleibt Niemeyer zuversichtlich: „Wir sind überzeugt, dass er wieder mehr Spielanteile bekommen wird.“ Auch wegen des fehlenden Spielrhythmus sieht der Werder-Verantwortliche keinen Anlass zur Sorge: „Sorgen machen wir uns nicht, weil er sich im Training voll reinhaut.“
Wann Itten seine nächste Chance erhält, bleibt offen. Solange Füllkrug trifft, dürfte der Weg in die Startelf schwierig bleiben. Abseits des Platzes leistet der Schweizer nach Einschätzung Niemeyers aber schon jetzt einen wichtigen Beitrag.