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Werder entdeckt beim BVB eine neue Alternative für die Abwehr

Bild: Lars Baron/Getty Images

Beim 2:2 gegen Dortmund muss ein Werder-Neuzugang früh einspringen. Der 23-Jährige nutzt seine Chance und erhält ein Sonderlob von Trainer Daniel Thioune.

Beim 2:2 gegen Borussia Dortmund musste Werder-Neuzugang Oskar Wójcik bereits in der 19. Minute für den verletzten Amos Pieper einspringen. Der 23-Jährige hatte zuvor erst elf Bundesliga-Minuten gesammelt, überzeugte gegen den Tabellenführer aber auf Anhieb.

Thioune lobt Werder-Neuzugang

Der im Sommer aus Krakau verpflichtete Innenverteidiger fügte sich nahezu nahtlos in die Bremer Abwehr ein. Laut der DeichStube gewann Wójcik sämtliche Zweikämpfe und erreichte damit eine Quote von 100 Prozent. Hinzu kamen 8,44 Kilometer Laufleistung und eine Passquote von 84 Prozent. Auch offensiv setzte er einen wichtigen Akzent: In der 88. Minute fing er einen Ball von Nico Schlotterbeck ab und leitete damit den Anschlusstreffer von Ludovit Reis ein. Wenig später erzielte Niclas Füllkrug den Ausgleich zum 2:2.

Die Leistung des jungen Verteidigers blieb auch Trainer Daniel Thioune nicht verborgen. „Er hat seine Feuertaufe bestanden“, lobte der 52-Jährige einen Tag nach der Partie laut der DeichStube. Auch seine Defensivarbeit hob der Werder-Coach hervor: „Er war daran beteiligt, dass Dortmunds hoher Ballbesitzanteil lange Zeit nicht dazu geführt hat, dass es gefährlich wurde.“

Mit seiner Vorstellung dürfte sich Wójcik für weitere Einsatzminuten empfohlen haben. Bislang bildeten Amos Pieper und Kapitän Marco Friedl das bevorzugte Innenverteidiger-Duo der Bremer. Der Pole könnte den Konkurrenzkampf nun allerdings verschärfen, zumal er seine Qualitäten ausgerechnet gegen die Offensive des bisherigen Tabellenführers unter Beweis stellte. Ob er schon beim nächsten Bundesligaspiel gegen den SC Paderborn eine größere Rolle übernimmt, bleibt abzuwarten.

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