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Wenn Dynamo-Fans in der Frauenkirche „Dona nobis pacem“ singen

Bild: Matthias Kern/Getty Images

Dynamo-Fans haben das Stadion gegen die Frauenkirche und sorgten dort gemeinsam mit dem Kirchenchor für einen besonderen musikalischen Moment.

Dynamo Dresden und die Dresdner Frauenkirche haben am Wochenende für einen ungewöhnlichen Fußballmoment gesorgt. Zum 300. Jahrestag der Grundsteinlegung trafen Fans des Zweitligisten in dem berühmten Gotteshaus auf Kirchenchor und Pfarrer.

Zunächst war die Kooperation auch für Pfarrer Markus Engelhardt ungewohnt. „Ich war zuerst verblüfft und stutzig“, sagte er gegenüber Bild. Doch spätestens beim gemeinsamen Singen waren die Berührungsängste verschwunden.

Fußball trifft Kirche

Unter Orgelbegleitung ertönte zunächst der Dynamo-Gesang „Von Liverpool bis nach Turin, jeder kennt die SGD“. Anschließend sangen die Fans unter Anleitung des Kirchenchors sogar das lateinische „Dona nobis pacem“. Chorleiter und Fans waren sich nach dem ersten Versuch offenbar einig: „Gar nicht so schlecht.“

Auch Dynamo-Geschäftsführer Sören Gonther zeigte sich bewegt. „Durch den Fußball und das Fernsehen bin ich viel gewohnt, aber diese Aura hier hat wirklich Gänsehaut und Ehrfurcht gemacht“, sagte der ehemalige Profi.

Zum Abschluss sangen die Besucher gemeinsam die Dynamo-Hymne „Der zwölfte Mann“. Die Verbindung zwischen Klub und Frauenkirche soll zudem über den Festakt hinausgehen. Beim Spiel gegen Heidenheim läuft Dynamo mit einem Sondertrikot auf, auf dem der Bibelvers „Suchet der Stadt Bestes“ aus Jeremia 29,7 zu sehen ist.

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