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„Weiß ich auch nicht“: Füllkrug kann sich selbst nicht erklären

Bild: Pau Barrena/Getty Images

Niclas Füllkrug trifft und trifft. Nach seinem Doppelpack in Dortmund liefert der Werder-Stürmer eine bemerkenswert trockene Erklärung.

Niclas Füllkrug brauchte bei Borussia Dortmund nur wenige Minuten, um das Pokalspiel auf den Kopf zu stellen. In der 59. Minute eingewechselt, verwandelte der Werder-Stürmer zunächst einen Elfmeter und legte drei Minuten später nach einem Solo das 2:2 nach.

Füllkrug beschäftigt nach Doppelpack etwas anderes

Es waren seine Pflichtspieltore zehn und elf in dieser Saison. Eine Erklärung für seine anhaltende Treffsicherheit hatte Füllkrug nach dem bitteren 2:3 allerdings nicht parat. „Weiß ich auch nicht“, antwortete er bei Sky auf die Frage, wie er es immer wieder schaffe, zu treffen.

Der Angreifer wiederholte seine Antwort sogar noch einmal, rückte dann aber sofort die Mannschaft in den Mittelpunkt: „Aber darum geht’s auch nicht.“ Trotz seines nächsten Doppelpacks blieb Werder schließlich ohne Happy End. Mitchell Weiser verpasste nach Füllkrugs Ausgleich die mögliche Führung, ehe Marcel Sabitzer den BVB in der Nachspielzeit per Freistoß ins Achtelfinale schoss. Füllkrugs Tore hielten die Bremer im Wettbewerb, konnten das Ausscheiden aber nicht verhindern.

Dabei hatte der Rückkehrer genau gesehen, wie Werder Dortmund unter Druck gesetzt hatte. „Wir sind eins auf eins gegangen, wir sind hoch angelaufen“, beschrieb er den mutigeren Auftritt nach der Pause. Nach dem 2:2 zogen sich die Bremer jedoch wieder weiter zurück. „Wir hätten weiter hoch auslösen müssen“, ärgerte sich Füllkrug. So endete sein nächster großer Auftritt beim Ex-Klub mit der Enttäuschung über eine verpasste Gelegenheit.

An seiner Torserie änderte das Pokal-Aus nichts. Bereits beim jüngsten Bundesliga-Duell in Dortmund hatte Füllkrug den späten Ausgleich erzielt, gegen Paderborn und Mainz anschließend jeweils doppelt getroffen. Am Wochenende kann er gegen Hoffenheim nun auch eine Bremer Bestmarke einstellen: Ein Treffer wäre sein siebtes Bundesliga-Spiel mit Torerfolg hintereinander. Das gelang für Werder bislang nur Rudi Völler.

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