Champions LeagueFC Bayern München

Was Klopp an Kompanys Bayern bis heute nicht versteht

Bild: Maja Hitij/Getty Images

Der FC Bayern spielte gegen den Arsenal 2:2. In der Halbzeitpause sprach Jürgen Klopp über seine Verwunderung wegen des Münchner Spielstils.

Bundestrainer Jürgen Klopp hat eingeräumt, das Defensivsystem von Bayern München noch immer nicht ganz zu durchschauen. Das sagte der 59-Jährige in der Halbzeitpause des Champions-League-Spiels gegen Arsenal bei DAZN.

„Ich habe bis heute nicht abschließend verstanden, was Bayern gegen den Ball macht. Aber ich will mich einfach weiterbilden“, sagte Klopp. „Mal ist es hybrid, dann Mann gegen Mann, dann nicht gegen den Mann. Ich lerne immer noch.“

Kritik am Gegentor

Anlass war das 0:1 durch Eberechi Eze in der 25. Minute. Josip Stanišić hatte kurz zuvor knapp das Abseits aufgehoben, für Klopp lag der Fehler aber schon früher, wie Sport1 berichtet.

„Beim Gegentor hebt einer das Abseits auf, aber vorher ist kein Druck auf den Ball. Das fehlt mir dann.“

Rätsel um Kanes Rolle

Vor allem Harry Kanes Aufgaben gegen den Ball verwunderten den Bundestrainer. „Harry Kane ist heute überall. Das finde ich mit Ball in Ordnung, aber gegen den Ball …“

Besonders irritierte ihn, dass Kane im Mittelfeldpressing teilweise in der letzten Linie auftauchte. „Und noch mal, ich bin nicht Papst des Fußballs, alle dürfen machen, was sie wollen, aber abschließend dahinter gestiegen bin ich auch nicht“, so Klopp abschließend.

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