BundesligaWerder Bremen

Warum Werders 60-Minuten-Schlaf noch gefährlich werden kann

Bild: Stuart Franklin/Getty Images

Werder Bremen tut sich schwer, in einem Bundesligaspiel schnell Fahrt aufzunehmen. Rächt sich das im Laufe der Saison noch?

Werder Bremen kann ergebnistechnisch zufrieden auf die ersten vier Spieltage der Bundesliga-Saison zurückblicken. Zwei Siege und ein Remis bedeuten Tabellenplatz acht. Dabei war die große Überraschung der 3:1-Sieg gegen Champions-League-Starter RB Leipzig.

Rückstand gegen Augsburg gedreht

Auch bewiesen die Bremer immer wieder Mentalität, zuletzt drehten sie ein zwischenzeitliches 0:2 noch in einen 3:2-Sieg gegen den FC Augsburg um.

Eine eklatante Schwäche dagegen: Offenbar befinden sich die Bremer in den ersten 60 Minuten eines Spiels noch im Schlaf. Insgesamt erzielte Werder erst ein Tor zwischen Spielminute 1 und 60. Das war am 2. Spieltag das 1:0 in der 4. Minute gegen RB Leipzig.

Hoher Kraftaufwand für Werder erforderlich

Gleichzeitig kassierten die Bremer in diesem Zeitfenster schon sieben Gegentore. Die logische Konsequenz: Werder musste schon zu einem frühen Zeitpunkt der Saison unter hohem Kraftaufwand Rückstände umbiegen.

Bleibt die Frage, ob ein in der Breite spärlich besetzter Kader dies auf Dauer aushält. Besser wäre es natürlich, die Bremer würden früher im Spiel aufwachen. Daran gilt es nun für Trainer Daniel Thioune zu feilen.

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