Von Klopp nicht berücksichtigt: Füllkrug bezieht deutlich Stellung!

Bild: Stuart Franklin/Getty Images
Niclas Füllkrug trifft seit seiner Rückkehr nach Bremen regelmäßig. Im ersten DFB-Aufgebot von Jürgen Klopp fehlt der Angreifer dennoch.
Niclas Füllkrug liefert Jürgen Klopp derzeit sportliche Argumente für eine Rückkehr in die Nationalmannschaft. Der 33-Jährige traf in seinen ersten drei Bundesligaspielen nach seiner Rückkehr zu Werder Bremen jeweils einmal. Für Klopps erstes DFB-Aufgebot wurde er trotzdem nicht berücksichtigt.
Füllkrug blockt DFB-Diskussion ab
Seine Serie setzte Füllkrug beim 3:2 gegen den FC Augsburg fort. Werder lag bereits mit 0:2 zurück, ehe Marco Grüll die Aufholjagd einleitete. In der 86. Minute erzielte Füllkrug den Ausgleich, Mitchell Weiser vollendete die Wende anschließend in der Nachspielzeit.
Nach der Partie wurde Füllkrug bei Sky Sport auf seine ausgebliebene Nominierung angesprochen. Eine Erklärung des Bundestrainers fordert der Angreifer nicht. „Ich erwarte gar keinen Anruf, ich brauche keine Anrufe“, stellte Füllkrug klar.
Seine Priorität liegt momentan vollständig bei seinem Verein. „Ich spiele hier für Werder und das ist das Wichtigste für mich“, sagte der Stürmer. Die weitere Entscheidung über seine Zukunft im DFB-Team entzieht sich seinem Einfluss. „Alles andere liegt nicht bei mir und das möchte ich auch nicht kommentieren. Das finde ich nicht so cool.“
Drei Spiele, drei Tore
Füllkrug beantwortet die Entscheidung stattdessen auf dem Platz. Beim 3:1 gegen RB Leipzig erzielte er sein erstes Bundesligator nach der Rückkehr. Eine Woche später rettete er Werder mit seinem Treffer ein 1:1 beim 1. FC Köln. Gegen Augsburg traf er nun erneut in einer entscheidenden Phase.
Für die Nationalmannschaft erzielte Füllkrug bislang 14 Tore in 24 Einsätzen. Zuletzt lief er im Juni 2025 für das DFB-Team auf. Obwohl Klopp bei seinem ersten Lehrgang auf andere Angreifer setzt, bringt sich der Bremer mit seiner aktuellen Serie frühzeitig für die kommenden Nominierungen in Position.