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Trotz starker DFB-Spiele: Kompany bremst Urbig beim FC Bayern

Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Jonas Urbig hat sich beim DFB-Team in den Vordergrund gespielt. Beim FC Bayern verändert das seine Situation allerdings zunächst nicht.

Jonas Urbig hat die Länderspielpause genutzt, um weitere Argumente für sich zu sammeln. Der 23-Jährige überzeugte beim 2:0 gegen Serbien und beim 0:0 in Griechenland im Tor der deutschen Nationalmannschaft. Beim FC Bayern bleibt seine Rolle trotzdem vorerst unverändert.

Kompany hält am Bayern-Plan mit Urbig fest

Wie Sport1 berichtet, hält Trainer Vincent Kompany an der bisherigen Torwart-Hierarchie fest. Manuel Neuer bleibt die klare Nummer eins, Urbig soll sich weiter Schritt für Schritt entwickeln. „Wir haben schon immer viel Vertrauen gezeigt in Jonas Urbig“, erklärte Kompany bei RTL/Sky Sport. Die starken DFB-Auftritte nehme er positiv zur Kenntnis. „Es freut mich, dass er mit positiven Geschichten zurückkommt.“

Eine kurzfristige Veränderung im Bayern-Tor leitet Kompany daraus aber nicht ab. „Das beeinflusst nicht, zumindest nicht übertrieben, was jetzt in der nächsten Woche noch passieren muss für seine Entwicklung“, sagte der Belgier.

Der Plan des Rekordmeisters sei weiterhin eindeutig. „Wir haben uns für einen ganz deutlichen Weg entschieden mit Manu als Nummer eins und Jonas als Jungen, der auf dem Weg ist, auch irgendwann hoffentlich die Nummer eins für Bayern, aber auch für Deutschland zu werden.“

Damit stellt Kompany Urbig zwar eine große Zukunft in Aussicht, fordert gleichzeitig aber Geduld. Der 39-Jährige machte deutlich, dass sich der junge Keeper seinen nächsten Schritt erarbeiten muss. „Man muss leisten, und das darf man nicht vergessen.“ Neuer hatte seinen Vertrag beim FC Bayern im Mai bis zum Saisonende verlängert. Urbig muss sich damit trotz seiner starken Auftritte im DFB-Trikot zunächst weiter hinter dem 40-Jährigen einordnen.

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