Trotz starkem Hertha-Test: Leitl sieht noch eine Baustelle

Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Hertha BSC überzeugte beim 2:2 gegen den FC Augsburg. Ganz zufrieden war Stefan Leitl dennoch nicht. Defensiv sieht er noch Arbeit.
Hertha BSC hat beim 2:2 gegen den FC Augsburg einen starken Eindruck hinterlassen. Der Zweitliga-Tabellenführer hielt mit dem Bundesliga-Vierten nicht nur mit, sondern erspielte sich über weite Strecken sogar ein Chancenplus. Trainer Stefan Leitl sah trotzdem noch Verbesserungspotenzial.
Leitl will an defensiven Abstimmung arbeiten
„Wir haben gegen einen sehr starken Gegner in allen Phasen ein richtig gutes Spiel gemacht“, sagte Leitl nach der Partie. Besonders die Reaktion auf den zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand gefiel ihm. „Das zeigt, dass die Jungs nie aufgeben. Das macht einfach Spaß.“ Offensiv erspielte sich Hertha zahlreiche Möglichkeiten und traf gleich dreimal Aluminium. Defensiv funktionierte allerdings noch nicht alles nach Wunsch des Trainers. „Wir hatten oftmals eine Situation, in der nicht klar war, wer welchen Spieler übernimmt“, erklärte Leitl laut einem Bericht der Welt.
Genau dort will der 49-Jährige in der kommenden Trainingswoche ansetzen. Hertha startet mit zwei Doppeleinheiten, ehe ab Donnerstag die konkrete Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Greuther Fürth beginnt. Trotz der angesprochenen Probleme dürfte Leitl mit dem Test insgesamt zufrieden sein. Hertha ließ sich auch von zwei Gegentoren nicht aus dem Rhythmus bringen und kam durch den eingewechselten Luca Schuler noch zum verdienten Ausgleich.
Nach sechs Siegen aus den ersten sechs Ligaspielen geht es für die Berliner am kommenden Sonntag gegen Fürth weiter.