Tah nach DFB-Pleite: „Einfach nicht gut genug gemacht“

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Jonathan Tah hat die 0:1-Niederlage gegen Griechenland schonungslos analysiert. Der DFB-Spieler sieht die Gründe im eigenen Ballbesitzspiel.
Nach dem Abpfiff des DFB-Spiels in Augsburg fand der Innenverteidiger in der ARD deutliche Worte. „Um ehrlich zu sein, haben wir es einfach nicht gut genug gemacht“, sagte Tah.
Die Griechen hätten die DFB-Elf nicht immer hoch angelaufen, dadurch hätte Deutschland mit dem Ball dominanter sein können. „Das haben wir nicht gut genug genutzt“, so der 30-Jährige.
Zu wenig Druck auf den Strafraum
Konkret bemängelte Tah, dass die Mannschaft den Strafraum zu selten bedroht habe. Es habe an Abschlüssen aus der zweiten Reihe und an Flanken gefehlt, während Griechenland seine Umschaltmomente konsequent nutzte.
Am fehlenden Mut habe es aus seiner Sicht aber nicht gelegen. „Der Mut wird uns auf jeden Fall nicht fehlen“, stellte Tah klar.
Geschlossen zu den Fans
Trotz der Enttäuschung ging die Mannschaft nach dem Spiel gemeinsam mit Jürgen Klopp zu den applaudierenden Fans. Das habe man immer so gemacht, und das werde auch so bleiben, egal ob man gewinne oder verliere.
Die Euphorie um den neuen Bundestrainer sei von außen „sehr aufgebauscht“, entscheidend sei die Leistung auf dem Platz. Wer ein Spiel verliere, könne nicht erwarten, dass alle zufrieden sind.
Für Tah zählt jetzt vor allem der Zusammenhalt vor dem Spiel gegen Serbien am Donnerstag. „Ich glaube, das Wichtige ist, dass wir zusammenstehen. Und das wird sich nicht ändern.“