Borussia DortmundBundesligaChampions League

„Schafft keine Mannschaft der Welt“: Kovač reagiert auf BVB-Reisewahnsinn

Bild: Masashi Hara/Getty Images

Vor dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund hat Niko Kovač seine Startelf kräftig umgebaut. Er hat dafür gleich mehrere Gründe.

Niko Kovač hat vor dem Spiel von Borussia Dortmund bei Bodø/Glimt erklärt, warum er sein Team umgebaut hat. Ausschlaggebend ist vor allem die extreme Reisewoche, die vor seiner Mannschaft liegt.

„Es kann keine Mannschaft der Welt schaffen, dass man solche Reisestrapazen mit elf Spielern durchspielt“, sagte Kovač bei DAZN. Deshalb müsse man die Belastung berücksichtigen und die Kräfte entsprechend verteilen.

Rund 11.300 Kilometer in einer Woche

Bodø ist erst der Auftakt: Am Donnerstag geht es zurück nach Dortmund, am Freitag nach Berlin zu Union, danach weiter nach Baku zu Sabah FK. Laut DAZN legt der BVB dabei rund 11.300 Kilometer zurück, etwa 28 Prozent einer Erdumrundung.

Zwar seien seine Spieler durch die Reisen mit ihren Nationalmannschaften an gewisse Strapazen gewöhnt, betonte Kovač. Dennoch habe er die Aufstellung angepasst und „das eine oder andere verändert“.

Warum Kovač auf kleinere Spieler setzt

Neben der Reisebelastung spielte auch der Untergrund eine Rolle bei der Aufstellung. In Bodø wird auf Kunstrasen gespielt. „Ich glaube schon, dass kleinere Spieler sich auf dem Kunstrasen doch ein bisschen besser zurechtfinden“, erklärte Kovač.

Hinzu kommen Wind und Regen, hohe Bälle seien kaum zu kontrollieren. Der BVB müsse den Ball deshalb unten halten und von Beginn an dominant auftreten.

Kovač brachte seine Marschroute für den Abend auf eine kurze Formel: „Ball flach halten, hoch gewinnen.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert