Real-Sieg dank Positionswechsel: Mourinho beweist gutes Händchen

Bild: Denis Doyle/Getty Images
Federico Valverde überzeugt beim Sieg gegen Villarreal ausgerechnet auf einer ungeliebten Position. José Mourinhos Umstellung zahlt sich aus.
Real Madrid profitierte beim 1:0 gegen Villarreal von einer Umstellung José Mourinhos. Federico Valverde rückte vom Mittelfeld auf die rechte Abwehrseite und bereitete den Siegtreffer vor. Dabei spielt der Uruguayer laut der spanischen AS nur ungern als Rechtsverteidiger.
Valverde überzeugt auf der rechten Seite
Nach der Halbzeit rückte Valverde zunächst weiter nach außen, während Arda Güler eine zentralere Rolle übernahm. Mit der Einwechslung von Vinicius Junior für Trent Alexander-Arnold in der 52. Minute übernahm Valverde schließlich die Position des Rechtsverteidigers. Nur zehn Minuten später spielte er einen präzisen Steilpass auf Yan Diomande, der zum 1:0 traf. Der Treffer wurde zunächst wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt, nach einer VAR-Überprüfung aber doch gegeben.
Auch abseits der entscheidenden Vorlage lieferte Valverde eine überzeugende Vorstellung ab. Nach Angaben der AS erspielte der Uruguayer drei Torchancen, verbuchte vier Ballgewinne und gewann vier seiner fünf Zweikämpfe. Besonders bemerkenswert ist seine Vielseitigkeit: Laut der spanischen Zeitung absolvierte Valverde bereits 116 Partien auf der rechten Außenbahn, davon 35 als Rechtsverteidiger.
Für Mourinho könnte die ungeliebte Position seines Mittelfeldspielers somit auch künftig eine interessante taktische Option darstellen.