BundesligaEintracht Frankfurt

Plötzlich außen vor: Hütter erklärt schwierige Lage von Eintracht-Youngster

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Vor wenigen Monaten ging es für einen Eintracht-Youngster steil nach oben. Unter Adi Hütter hat sich seine Situation nun deutlich verändert.

Ayoube Amaimouni gehörte in der vergangenen Rückrunde noch zu den großen Aufsteigern bei Eintracht Frankfurt. Der 21-Jährige spielte sich mit starken Leistungen in den Vordergrund und schaffte es anschließend sogar zur Weltmeisterschaft mit Marokko. Wenige Monate später muss er bei der Eintracht jedoch um jede Einsatzminute kämpfen.

Hütters System wird für Amaimouni zum Problem

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, ist Amaimouni im Konkurrenzkampf inzwischen deutlich ins Hintertreffen geraten. Dabei liegt seine schwierige Situation nicht ausschließlich an der Konkurrenz im Kader, sondern auch an der taktischen Ausrichtung von Trainer Adi Hütter.

„Wir spielen in einer anderen Grundordnung, das ist jetzt für ihn neu“, erklärte Hütter. Amaimounis angestammte Rolle auf dem rechten Flügel gibt es in der aktuellen Formation praktisch nicht mehr. Stattdessen muss sich der Youngster verstärkt an eine Position im offensiven Halbraum gewöhnen.

Zusätzlich erschwert Ritsu Doans Form die Situation. Der Japaner gehört auf einer der offensiven Positionen zu Hütters bevorzugten Optionen und kehrt mit Rückenwind von der Nationalmannschaft zurück. Amaimouni hatte zudem einen schwierigeren Start in die Vorbereitung. Nach seiner WM-Teilnahme mit Marokko erhielt er Sonderurlaub und kehrte laut Eintracht Frankfurt erst Anfang August ins Mannschaftstraining zurück.

Noch im Sommer hatte vieles nach einer Fortsetzung seines rasanten Aufstiegs ausgesehen. Nun muss Amaimouni beweisen, dass er auch in Hütters neuer Ordnung einen festen Platz finden kann.

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