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„Nur weil ich Dinge nicht ausspreche…“: Füllkrug deutet DFB-Wunsch an

Bild: Markus Gilliar/Getty Images

Niclas Füllkrug kann sich offenbar eine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft vorstellen. Aussprechen möchte der Werder-Stürmer dieses Ziel allerdings noch nicht.

Trainer Daniel Thioune ist da offensiver. Er will den Rückkehrer bei Werder wieder in eine Verfassung bringen, mit der sich Füllkrug für höhere Aufgaben empfiehlt. Nach seinem gelungenen Pflichtspieleinstand gegen Lüneburg reagierte der Angreifer nun erstmals ausführlicher auf die Gedankenspiele seines Trainers.

Thioune formuliert das nächste Ziel

Füllkrug stand nur wenige Tage nach seiner Rückkehr direkt in der Bremer Startelf. Beim 3:0 im DFB-Pokal gegen den Lüneburger SK Hansa verwandelte er einen Elfmeter und sammelte die ersten 90 Pflichtspielminuten der Saison. Thioune hatte bereits zuvor angedeutet, dass er seinen Mittelstürmer nicht nur für Werder in Form bringen möchte. Füllkrug soll sich mit seinen Leistungen auch wieder für Bundestrainer Jürgen Klopp interessant machen.

Dem Angreifer gefällt dieser Anspruch. Gegenüber der DeichStube erklärte er, dass ihn die ambitionierte Haltung seines Trainers motiviere. Gleichzeitig machte Füllkrug deutlich, dass dieses Thema intern keineswegs überraschend aufgetaucht sei. Thioune habe schließlich nicht nur mit den Journalisten darüber gesprochen.

Füllkrug deutet seinen Wunsch an

Ein klares Ziel wie die Rückkehr in die Nationalmannschaft wollte Füllkrug trotzdem nicht öffentlich ausrufen. Vollständig schließen wollte er die Tür ebenfalls nicht. „Nur weil ich Dinge nicht ausspreche, heißt das aber nicht, dass ich sie mir nicht wünschen kann oder nicht daran arbeite“, sagte der 33-Jährige. Damit bleibt genügend Raum für eine erneute Nominierung, ohne daraus bereits jetzt eine öffentliche Bewerbung zu machen.

Füllkrug begründete seine Zurückhaltung mit den Erfahrungen der vergangenen Jahre. Aussagen über die Nationalmannschaft würden schnell interpretiert und könnten anschließend eine eigene Dynamik entwickeln. Momentan wolle er sich deshalb auf die Aufgaben bei Werder konzentrieren.

Sein Profil bleibt ungewöhnlich

Füllkrugs letzter Einsatz für Deutschland liegt mehr als ein Jahr zurück. Insgesamt erzielte er in 24 Länderspielen 14 Tore. Seine Quote war damit deutlich besser als seine Einsatzzeit vermuten lässt. Für Klopp könnte vor allem Füllkrugs Spielweise interessant werden. Der Bremer ist ein klassischer Strafraumstürmer, kann lange Bälle festmachen und besitzt eine Präsenz bei Flanken, die viele beweglichere Angreifer nicht mitbringen. Damit wäre er weniger eine Konkurrenz für sämtliche Offensivspieler als eine zusätzliche Option für bestimmte Spielsituationen.

Entscheidend wird sein, wie regelmäßig Füllkrug bei Werder spielt und wie sein Körper auf die Belastung reagiert. Mit Cedric Itten und Salim Musah besitzt Thioune weitere Mittelstürmer, im bevorzugten 4-3-3 ist allerdings nur eine zentrale Position vorgesehen. Beim Bundesliga-Auftakt in Freiburg dürfte Füllkrug zunächst erneut die erste Wahl sein.

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