Nur Joker-Rolle: Bayern-Leihgabe kämpft um Spielzeit

Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
Felipe Chávez sollte in Magdeburg regelmäßig spielen. Nach sieben möglichen Zweitliga-Einsätzen stehen jedoch nur wenige Minuten zu buche.
Der FC Bayern verlieh Felipe Chávez im Sommer zum 1. FC Magdeburg, damit der 19-Jährige regelmäßig Spielpraxis sammelt. Dieses Vorhaben geht bislang allerdings kaum auf. Chávez wartet nach sieben möglichen Einsätzen weiterhin auf sein Startelfdebüt für den Zweitligisten. Mehr als eine Rolle als später Joker sprang für das Münchner Talent noch nicht heraus.
Bayern-Plan geht bislang nicht auf
In der 2. Bundesliga wurde der peruanische Nationalspieler dreimal eingewechselt. Insgesamt kommt Chávez dadurch lediglich auf 47 Spielminuten, vier weitere Partien verbrachte er vollständig auf der Bank. Einen Treffer oder eine Vorlage konnte der offensive Mittelfeldspieler noch nicht beisteuern. Zuletzt erhielt er beim 1:1 gegen Greuther Fürth mit 24 Minuten immerhin seinen bislang längsten Einsatz.
Die geringe Spielzeit steht im Gegensatz zu den Erwartungen, die Bayern mit der Leihe verbunden hatte. „Pippo Chávez hat in der Rückrunde bei seinen Einsätzen für den 1. FC Köln die nächsten Schritte in seiner Entwicklung gemacht und soll nun in Magdeburg weiter regelmäßig auf dem Platz stehen“, erklärte Sportdirektor Christoph Freund bei der Verkündung des Transfers. Von regelmäßigen Einsätzen ist Chávez bislang noch deutlich entfernt. Immerhin wurde er in den vergangenen drei Partien jeweils eingewechselt.
Langfristig hält der deutsche Rekordmeister weiterhin große Stücke auf den Youngster. Vor dessen Wechsel nach Magdeburg verlängerte Bayern den Vertrag mit Chávez bis 2028. Der Zweitligist besitzt zwar eine Kaufoption, die Münchner sollen sich jedoch ein Rückkaufsrecht gesichert haben. Damit hält sich der FCB bei der weiteren Entwicklung des Mittelfeldspielers alle Möglichkeiten offen.