„Nicht ganz nachvollziehen“: Rangnick-Kader sorgt bei Werder für Stirnrunzeln

Bild: Stuart Franklin/Getty Images
Marco Friedl gehörte im Sommer noch zu Österreichs WM-Aufgebot. Ralf Rangnicks jüngste Kaderentscheidung überrascht Daniel Thioune.
Für Österreichs Nations-League-Spiele gegen Irland und Israel steht Marco Friedl nur auf Abruf. Sein Bremer Teamkollege Marco Grüll gehört dagegen zum Aufgebot. Bei Werder hätte Daniel Thioune auch mit einer Einladung für seinen Kapitän gerechnet. „Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Marco nicht zur Nationalmannschaft fährt“, sagte der Trainer laut Bild.
Thioune hebt Friedls Rolle in der Abwehr hervor
Für Thioune spricht vor allem Friedls Leistung in der Bremer Viererkette für eine Berufung. Der 28-Jährige verteidigt dort neben Amos Pieper, Olivier Deman und Arthur. „Er spielt im Verbund eine tolle Runde bisher“, sagte Thioune. Der Trainer hob auch hervor, wie stabil sein Kapitän in der Defensive steht.
Während Friedl auf eine mögliche Nachnominierung wartet, steht bei mehreren Bremern die Länderspielreise bereits fest. Niclas Füllkrug kehrt ins DFB-Aufgebot zurück, Ludovit Reis steht vor seinem Debüt für die Slowakei. Cedric Itten ist für die Schweiz nominiert, Karl Hein für Estland. Bei Paul Erevbenagie ist die Teilnahme am Lehrgang der deutschen U20 wegen einer Sprunggelenksverletzung noch offen.