DFB-Team

Neue VAR-Linie zeigt Wirkung: Schiri-Boss zieht erstes Fazit

Bild: Reinaldo Coddou H./Getty Images

Beim VAR hat sich zur neuen Saison etwas verändert. DFB-Schiri-Boss Knut Kircher erkennt bereits einen Effekt auf die Unparteiischen.

Der Videobeweis bleibt eines der großen Reizthemen im deutschen Fußball. Zur neuen Saison hat der DFB die Eingriffsschwelle für den VAR angepasst. Aus Sicht von Schiedsrichter-Boss Knut Kircher zeigt die neue Linie bereits Wirkung.

Schiedsrichter fühlen sich mit neuer VAR-Linie wohler

Wie Sport1 unter Berufung auf ein Interview mit dem kicker berichtet, soll der VAR nur noch bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen eingreifen. Zudem muss sich der Fehler innerhalb kürzester Zeit erkennen lassen.

Mit der neuen Vorgabe will der DFB verhindern, dass der VAR minutenlang nach Gründen für eine Korrektur sucht. Kircher sieht darin einen „größeren Gestaltungsspielraum“ für die Unparteiischen. Seinem Eindruck nach fühlen sich die Schiedsrichter „mit der aktuellen Marschroute wohler“. Zuvor hätten sie sich häufiger fragen müssen, ob bei einer 80:20- oder 70:30-Entscheidung noch ein Eingriff folgt.

Mit den bisherigen Leistungen in Bundesliga und 2. Bundesliga zeigt sich Kircher zufrieden. „Es bestätigt, dass der neue Kurs, den wir in dieser Saison eingeschlagen haben, Akzeptanz findet“, erklärte der 57-Jährige. Gleichzeitig bremst er die Euphorie. Die aktuelle Entwicklung sei nur eine „Momentaufnahme, die es Woche für Woche zu bestätigen gilt“.

Auch bei anderen Neuerungen zieht Kircher ein positives Fazit. Die verschiedenen Countdowns hätten die Netto-Spielzeit erhöht. Zudem sieht er die halbautomatische Abseitstechnologie auf einem guten Weg. Eine vollständig automatisierte Lösung plant der DFB derzeit aber nicht konkret. Diese Technik kommt unter anderem bei der WM und in der Champions League zum Einsatz.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert