Nach zwei Klatschen: Für Demichelis wird es bei RB Leipzig eng

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Auf Martín Demichelis warten drei richtungsweisende Spiele. Während der Druck in Leipzig wächst, bezieht ein Führungsspieler klar Stellung.
Für Martín Demichelis beginnt bei RB Leipzig eine entscheidende Woche. Nach den deutlichen Niederlagen beim FC Bayern (1:6) und bei Real Madrid (1:4) steht der Trainer zunehmend unter Druck. Laut Bild geht es für den Argentinier nun in jedem Spiel auch um seine Zukunft.
Drei Spiele sollen die Wende bringen
Gegen Elversberg, im DFB-Pokal bei Rot-Weiss Essen und anschließend auf Schalke braucht Leipzig Ergebnisse und mehr Konstanz. Die jüngsten Auftritte werden dem Bericht zufolge intern äußerst kritisch bewertet.
Demichelis versucht dennoch, Zuversicht auszustrahlen. „Wir müssen gut spielen. Denn spielst du gut, bist du näher dran an den drei Punkten“, erklärte der 45-Jährige. Auf die Frage nach einem möglichen Unentschieden reagierte er drastisch: „Soll ich die Spieler dann töten? Nein! Das Leben geht weiter. Ich versuche, bis zum letzten Tag positiv zu sein und meinen Job zu machen.“
Die kommenden Gegner bieten allerdings genügend Stolpergefahr. Aufsteiger Elversberg steht als Tabellensechster einen Punkt vor RB. Drittligist Essen ist zu Hause noch ungeschlagen, Schalke rang im eigenen Stadion bereits den Bayern ein 0:0 ab.
Baumgartner stärkt Demichelis den Rücken
Aus der Mannschaft erhält der Trainer vor den wichtigen Partien klare Unterstützung. „Von unserer Seite gibt es überhaupt kein Thema. Der Trainer investiert alles, wir als Mannschaft investieren alles, wir stehen zusammen“, sagte Vizekapitän Christoph Baumgartner auf Nachfrage von Bild.
Auch Red Bulls globaler Fußballchef Roger Schmidt hatte sich zuletzt öffentlich hinter Demichelis gestellt. Die Rückendeckung muss der Trainer nun mit überzeugenden Auftritten und Resultaten untermauern.
Zusätzlich verweist der Bericht auf zwei verfügbare Trainer: Julian Nagelsmann und Dino Toppmöller. Konkrete Verhandlungen mit einem möglichen Nachfolger nennt der Bericht allerdings nicht.