2. LigaHertha BSC

Nach Wechselwirbel: Hertha-Profi überrascht mit Klarstellung

Bild: Maja Hitij/Getty Images

Julian Eitschberger stand im Sommer vor einer ungewissen Zukunft. Jetzt spricht der Hertha-Profi über die damaligen Wechselgerüchte.

Julian Eitschberger gehörte im vergangenen Sommer zu den Spielern, deren Zukunft bei Hertha BSC lange ungewiss war. Mehrere Vereine zeigten Interesse am 22-jährigen Rechtsverteidiger, zwischenzeitlich stand sogar ein Abschied im Raum. Doch Eitschberger entschied sich für einen Verbleib und verlängerte seinen Vertrag bis 2029. In einem Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung hat der Berliner nun über die damalige Situation gesprochen.

Leitl überzeugte Eitschberger vom Verbleib

„Ich wollte nie unbedingt weg, ich wollte einfach mehr spielen und hatte auch den Anspruch, zu spielen“, erklärte Eitschberger. Der Defensivspieler hatte in der vergangenen Saison zwar 28 Zweitligaspiele absolviert, gehörte aber nicht dauerhaft zur Startelf. Für seine weitere Entwicklung wollte der ehemalige U21-Nationalspieler deshalb vor allem regelmäßig auf dem Platz stehen.

Eine entscheidende Rolle spielten die Gespräche mit Trainer Stefan Leitl und den Verantwortlichen. Bereits im Juli hatte Eitschberger auf der Vereinswebsite erklärt: „Danach war für mich klar, dass ich bleiben möchte.“ Durch den personellen Umbruch bei der Alten Dame eröffneten sich dem Rechtsverteidiger neue Möglichkeiten, die er inzwischen nutzen konnte.

Auch die veränderte Spielweise unter Leitl kommt Eitschberger entgegen. Hertha setzt in dieser Saison verstärkt auf aggressives Pressing und intensive Zweikämpfe. „Mir taugt der Spielstil absolut“, betonte der 22-Jährige gegenüber der MAZ. Nach sechs Siegen aus den ersten sechs Ligaspielen führen die Berliner die Tabelle der 2. Bundesliga an. Am Sonntag wartet gegen Fürth die nächste Aufgabe.

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