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Nach HSV gegen Frankfurt: Matthäus nimmt Schiedsrichterleistung ins Visier

Bild: Daniela Porcelli/Getty Images

Der HSV scheidet gegen Eintracht Frankfurt aus. Zwei Entscheidungen des Schiedsrichters lassen Lothar Matthäus nach dem Spiel keine Ruhe.

Eintracht Frankfurt steht nach dem 3:1 beim Hamburger SV im Achtelfinale des DFB-Pokals. Sky-Experte Lothar Matthäus sah nach dem Abpfiff allerdings zwei Szenen, in denen die Gäste aus seiner Sicht Glück mit den Entscheidungen von Schiedsrichter Tobias Stieler hatten.

Matthäus fordert Elfmeter für den HSV

In der 35. Minute legte Ismael El Ouahdi den Ball im Frankfurter Strafraum an Robin Koch vorbei und ging nach dem Kontakt mit dem Verteidiger zu Boden. Stieler ließ weiterspielen. Für Matthäus war das im Gespräch bei Sky die falsche Entscheidung: „Robin Koch sucht den Körperkontakt zum Angreifer und nicht umgekehrt.“ Sein Urteil fiel eindeutig aus: „Für mich ein klarer Elfmeter.“

Auch über Nnamdi Collins sprach Matthäus. Der Frankfurter war bereits verwarnt, als er kurz nach der Pause im Zweikampf mit Möller Wolfe zu spät kam und den Hamburger im Gesicht traf. Eine zweite Gelbe Karte gab es nicht. „Gelb-Rot kann man diskutieren“, sagte Matthäus. Er habe sich gewundert, dass Eintracht-Trainer Adi Hütter Collins nicht schon in der Halbzeit ausgewechselt hatte. In der 50. Minute nahm Hütter den Verteidiger schließlich vom Feld.

Der HSV hatte bis zur Pause die besseren Chancen, blieb aber ohne Treffer. Nach dem Seitenwechsel brachten Koch, Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib die Eintracht mit 3:0 in Führung. Terem Moffi verkürzte für Hamburg. Am Sonntag treffen beide Teams in der Bundesliga erneut aufeinander.

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