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Nach BVB-Remis: Gräfe sieht gleich drei Schiri-Fehler

Bild: Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images

Beim 2:2 zwischen Dortmund und Bremen sorgten mehrere Entscheidungen für Diskussionen. Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe findet deutliche Worte.

Das spektakuläre 2:2 zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen sorgt auch zwei Tage nach Abpfiff für Gesprächsstoff. Der BVB verspielte in der Schlussphase eine 2:0-Führung und musste sich mit einem Punkt begnügen. Doch nicht nur das Ergebnis steht in der Kritik. Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe hat gleich drei Entscheidungen von Referee Christian Dingert beanstandet und hält zwei der vier Treffer für irregulär.

Gräfe kritisiert zwei regulär gegebene Tore

Im Mittelpunkt steht zunächst der Treffer von Nico Schlotterbeck zum zwischenzeitlichen 2:0. Nach Einschätzung des 52-Jährigen hätte das Tor nicht zählen dürfen, weil Felix Nmecha den Bremer Schlussmann Karl Hein aus einer Abseitsposition heraus behinderte.

Auch beim späten 2:2-Ausgleich durch Niclas Füllkrug sieht Gräfe einen Regelverstoß. „Wenn drei Spieler gegnerische Spieler blocken, dann ist das Sperrung ohne Ball, aber es ist auch Abseits“, erklärte der ehemalige Unparteiische gegenüber Bild.

Für zusätzlichen Diskussionsstoff sorgt der aberkannte Fallrückzieher von Ethan Nwaneri. Schiedsrichter Dingert hatte zuvor ein Offensivfoul von Waldemar Anton an Füllkrug gepfiffen. Gräfe hält auch diese Entscheidung für falsch. Wie Sport1 berichtet, kritisierte er insbesondere den frühen Pfiff, durch den eine spätere Überprüfung durch den VAR nicht mehr möglich war.

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