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„Muss länger spielen können“: Werder-Routinier kämpft um Kaderplatz

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images

Niklas Stark arbeitet bei Werder Bremen an seiner Rückkehr. Nach seinem ersten Testeinsatz macht Daniel Thioune nun eine klare Ansage.

Niklas Stark wartet bei Werder Bremen weiter auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz der Saison. Beim Testspiel gegen Twente Enschede stand der Innenverteidiger erstmals seit längerer Zeit wieder auf dem Platz. Nach lediglich 33 Minuten war sein Arbeitstag beim 0:7 allerdings bereits planmäßig beendet.

Thioune stellt Stark klare Bedingung

Wie die DeichStube berichtet, steckte hinter der frühen Auswechslung keine neue Verletzung. Trainer Daniel Thioune will den 31-Jährigen nach dessen langwierigen Hüftproblemen weiterhin kontrolliert an höhere Belastungen heranführen. „Ich glaube schon, dass er grundsätzlich mehr im Tank hat, aber es geht darum, dass wir ihn kontinuierlich aufbauen“, erklärte der Werder-Coach.

Dass Stark gegen Twente zunächst nur rund eine halbe Stunde spielen sollte, war bewusst so vorgesehen. „Wir wollten bei ihm erstmal reservierter an die Partie herangehen“, sagte Thioune. Langfristig reichen kurze Einsätze allerdings nicht aus. „Um weiterhin eine Kaderoption zu sein, muss er in der Lage sein, länger spielen zu können“, stellte der Trainer klar. Damit hängt Starks weitere Rolle bei Werder vor allem davon ab, ob sein Körper wieder dauerhaft höhere Belastungen zulässt.

Auch Sportchef Clemens Fritz hatte bereits eingeräumt, dass sich die Situation des Routiniers verändert hat. „Sicherlich können wir Niklas nicht uneingeschränkt als Stammkraft einplanen“, erklärte Fritz dem Portal. Stark kämpft seit mehr als einem Jahr mit hartnäckigen Hüftproblemen. Zuletzt konnte er zwar wieder regelmäßiger mit der Mannschaft trainieren, im Bundesliga-Kader spielt er bislang jedoch keine sportliche Rolle. Der Test gegen Twente war deshalb ein wichtiger Schritt.

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