Lidberg trifft für Gladbach – und ist trotzdem frustriert

Bild: Fabio Deinert/Getty Images
Isac Lidberg sein erstes Bundesligator für Borussia Mönchengladbach geschossen. So richtig konnte sich der Stürmer jedoch nicht freuen.
Am Samstag bei der 3:4-Niederlage von Borussia Mönchengladbach gegen den FSV Mainz gelang Isac Lidberg bei seinem ersten Startelfeinsatz sein erster Bundesliga-Treffer. Lidberg schiebt nach einer präzisen Flanke von Lukas Ullrich den Ball zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich ins Mainzer Netz.
Jubel vor der Nordkurve, dann folgte die Ernüchterung
Direkt vor der prall gefüllten Nordkurve ließ der Schwede seinem Jubel zunächst freien Lauf. Nach der erneuten Pleite war die Begeisterung über seinen ersten Erstliga-Treffer aber schnell wieder verflogen.
„Natürlich bin ich froh, mein erstes Bundesliga-Tor geschossen zu haben. Aber da wir als Team nicht punkten konnten, ändert dieser Treffer nichts daran, dass ich sehr enttäuscht bin“, sagte Lidberg laut BILD. Besonders die Anfälligkeit bei Standardsituationen ärgerte den Stürmer.
Trotz historischem Fehlstart bleibt Lidberg optimistisch
„Als Mannschaft haben wir über weite Strecken eigentlich gut gearbeitet. Wenn man dann aber drei Tore nach Standardsituationen kassiert, wird es schwierig, Spiele zu gewinnen“, erklärte er weiter. Mit null Punkten aus den ersten vier Spielen und bereits 16 Gegentoren steht die Borussia historisch schlecht da.
Dennoch will Lidberg den Kopf nicht in den Sand stecken. „Trotz des schwierigen Saisonstarts glaube ich weiter fest an unser Team. Wir müssen einfach weiter hart arbeiten, weiter jeder für jeden kämpfen, dann wird sich der Erfolg bald einstellen“, so der Schwede abschließend.