2. LigaFC St. Pauli

Kaum vorgestellt, schon verboten: DFB stoppt St. Paulis Pokal-Outfit

Bild: Pau Barrena/Getty Images

Der FC St. Pauli hat sein neues Trikot eigens für den DFB-Pokal präsentiert. Beim Erstrundenspiel gegen Rot-Weiss Essen dürfen die Kiezkicker allerdings nicht in der neuen Kombination auflaufen. Der DFB legte unmittelbar nach der Vorstellung sein Veto ein.

Das helle Trikot verbindet die Farben Mintgrün, Rosa und Lila und soll nach Angaben des Vereins Energie und Freude vermitteln. Seine Premiere war für das Pokalspiel am Sonntag in Essen vorgesehen. Daraus wird nun vorerst nichts.

Mintgrüne Hose sorgt für DFB-Veto

Nach Informationen der Hamburger Morgenpost untersagte der DFB den Hamburgern die Kombination aus dem neuen Trikot und der dazugehörigen Hose. St. Pauli bestätigte den Vorgang auf Nachfrage. „Natürlich hätten wir gerne im neuen Trikot gespielt und haben es aus diesem Grund auch kurz vor dem Pokalspiel präsentiert“, erklärte der Verein.

Der Grund für das Verbot ist kurios: Die mintgrüne Hose der Kiezkicker ähnelt nach Einschätzung des DFB zu sehr der weißen Hose von Rot-Weiss Essen. Dadurch könne die Unterscheidung der beiden Mannschaften erschwert werden. RWE läuft passend zu seinen Vereinsfarben in roten Trikots auf.

Entscheidung sorgt für Verwunderung

Die Begründung dürfte bei St. Pauli für Verwunderung sorgen. Während sich die Trikotfarben deutlich voneinander unterscheiden, ist auch zwischen der mintgrünen und der weißen Hose ein erkennbarer Kontrast vorhanden.

Zusätzliche Brisanz erhält die Entscheidung durch das jüngste Zweitligaspiel zwischen Arminia Bielefeld und Energie Cottbus. Die Gäste spielten komplett in Schwarz, während Bielefeld blaue Trikots mit schwarzen Hosen trug. Besonders aus größerer Entfernung waren beide Mannschaften zeitweise nur schwer auseinanderzuhalten.

St. Pauli muss für das Pokalspiel in Essen nun auf eine andere Spielkleidung ausweichen. Die Premiere des eigens entworfenen Pokal-Outfits verschiebt sich damit – wegen der Farbe der Hose.

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