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Hütter hielt ihn in Frankfurt: Eintracht-Eigengewächs blüht nun auf

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Im Sommer beschäftigte sich der HSV mit Elias Baum. Inzwischen macht sich das Vertrauen von Eintracht-Trainer Adi Hütter zunehmend bezahlt.

Elias Baum entwickelt sich bei Eintracht Frankfurt zu einer verlässlichen Größe. Nach einer schwierigen Vorsaison und dem Interesse des Hamburger SV setzte Trainer Adi Hütter früh auf den 21-Jährigen, der dieses Vertrauen inzwischen mit starken Auftritten und neuer Vielseitigkeit zurückzahlt.

Baum überzeugt auf beiden Abwehrseiten

Beim 0:1 in Dortmund setzte Hütter den gelernten Rechtsverteidiger erstmals auf der linken Seite ein. In den anschließenden beiden Siegen gegen den HSV wechselte Baum sogar während der Partien zwischen den Außenverteidigerpositionen. Im Pokal rückte er von links nach rechts, in der Bundesliga ging es in die umgekehrte Richtung. „So schwierig sind diese Wechsel gar nicht. Auf der linken Seite habe ich aber den Vorteil, dass ich mit dem rechten Fuß sehr oft die Mitte anspielen kann“, erklärte Baum laut der Frankfurter Rundschau.

Auch körperlich erfüllt das Eigengewächs die Anforderungen seines Trainers. Beim 3:1-Heimsieg gegen Hamburg war Baum mit 12,5 Kilometern der laufstärkste Frankfurter. Dazu verbessert sich die Abstimmung mit Innenverteidiger Lilian Brassier: Rückt Baum im Pressing heraus, übernimmt sein Nebenmann den gegnerischen Flügelspieler. Damit gewinnt der U21-Nationalspieler nach einem zunächst holprigen Saisonstart zunehmend an Stabilität.

Dass Baum diese Entwicklung in Frankfurt nimmt, war im Sommer keineswegs selbstverständlich. Nach einer von Verletzungen und Trainerwechseln geprägten Spielzeit bemühte sich der HSV laut dem Bericht intensiv um den bis 2028 gebundenen Verteidiger. Hütter stellte jedoch bereits nach dem Trainingslager in Grassau klar, auf ihn bauen zu wollen. Es blieb nicht bei der Ankündigung: Baum kam bislang in allen zehn Pflichtspielen zum Einsatz und absolvierte 675 von 900 möglichen Minuten.

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