„Gekaufte Fanliebe“: Königsblaue Thomalla giftet gegen Bayern-Supporter

Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
Das Vorurteil, dass der FC Bayern viele „Erfolgsfans“ hat, wird von Sophia Thomalla in einer Schalke-Doku wieder aufgegriffen.
Man muss nicht jeder Persönlichkeit große Beachtung schenken, die ein bekanntes Vorurteil über den FC Bayern bedient.
Schalke-Legende Aussauer war ihr Stiefvater
Im speziellen Fall geht es aber um Sophia Thomalla, die bekanntlich Schalke-Fan ist und fast ein Jahrzehnt von Stiefvater Rudi Assauer, dem legendären, aber bereits verstorbenen Schalke-Manager, geprägt wurde.
In der Sky-Doku „Mythos Schalke“ kommt Thomalla ausführlich zu Wort und beschreibt den Alltag in ihrer Jugend, der stark vom Fußball geprägt war. Neben der Liebe zu Schalke kann Thomalla wenig mit dem FC Bayern anfangen, wie einige Aussagen aus der Doku verdeutlichen.
„In Gelsenkirchen ist die Liebe unabhängig vom Erfolg, bei Bayern München ist es gekaufte Fanliebe, sage ich immer“, spitzte Thomalla zu und spielte auf die als „Erfolgsfans“ verspotteten Bayern-Supporter an: „Fünfzehnfacher Deutscher Meister oder was weiß ich nicht was. Champions-League, Weltpokalsieger und dann sind Leute aus Buxtehude auf einmal FC-Bayern-München-Fans.“
Thomalla ist mit Zverev liiert
Pikant: Thomalla ist mit Deutschlands Tennis-Superstar Alexander Zverev liiert. Zverev ist glühender Bayern-Fan, was Thomalla dazu bringt, auch gegen Zverev in Sachen Fan-Liebe auszuteilen: „Das denke ich mir zu Hause dann auch mal, wenn der Herr jubelt, weil die Bayern am Wochenende irgendwie 5:0 gewonnen haben und die fünfunddreißigste Deutsche Meisterschaft eingetütet haben. Da denke ich mir: ‚Du bist gebürtiger Hamburger, was soll der Stuss?’“
So schlimm kann Thomallas Abneigung gegen den FC Bayern allerdings nicht sein. Mit Zverev war sie auch schon bei Spielen des FC Bayern in der Allianz Arena zu Gast.