Frankfurt: Hütter rechnete mit Pfiffen der Fans beim Auftakt

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Vor seinem Comeback bei Eintracht Frankfurt herrschte bei Adi Hütter selbst Unsicherheit über den Empfang der Fans.
Adi Hütter der die Eintracht bereits von 2018 bis 2021 trainierte, wusste vor seinem ersten Training am 13. Juli nicht, wie die Anhänger auf seine Rückkehr reagieren würden. Wie Sport Bild berichtet, stellte sich Hütter dabei sogar auf Pfiffe ein.
„Als die Mannschaft eingelaufen ist, habe ich zu Klaus Schmidt, Christian Peintinger und Alex Meier gesagt: Kommt, wir gehen auch eine Runde. Selbst, wenn ich Pfiffe bekomme. Das gehört dazu“, erinnerte sich der Trainer. Er habe schließlich nicht erwarten können, dass jeder glücklich über seine Rückkehr sei.
Der Empfang fiel ganz anders aus als befürchtet
Statt Pfiffen erlebte Hütter jedoch warmherzige Zurufe der Fans. „Es ist mir wirklich unter die Haut gegangen, wie viele gerufen haben: ‚Schön, dass du wieder zu Hause bist, endlich bist du wieder da'“, schwärmte der 56-Jährige.
Für den Coach, der seinen Klub nach eigenen Worten immer im Herzen trug, ist die zweite Amtszeit ohnehin emotional besonders aufgeladen. „Ich habe Eintracht Frankfurt immer im Herzen getragen. Deshalb ist diese Rückkehr für mich etwas ganz Besonderes“, sagte Hütter.
Fünf Jahre später ist vieles anders
Verändert hat sich seit seinem Abschied 2018 einiges. Hütter arbeitet nun mit einer deutlich jüngeren Mannschaft (Durchschnittsalter: 25,1 Jahre) und sieht sein Team trotzdem bereits weiter als in seiner ersten Amtszeit.
„Im Vergleich zu 2018 ist die Mannschaft heute eine ganz andere. Damals war sie deutlich erfahrener als die Mannschaft, die ich jetzt vorgefunden habe“, erklärte der Trainer. Auch fußballerisch hat sich Hütter weiterentwickelt: Statt reinem Ballbesitzfußball setzt er inzwischen zusätzlich auf mehr Aggressivität und Intensität im Spiel seiner Mannschaft.