Ex-Kanzlerin schwärmt von Kompany und lobt Klopp

Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images for DFB
Angela Merkel spricht über ihre Fußball-Leidenschaft. Dabei findet Altkanzlerin warme Worte für den Bayern-Coach und den Bundestrainer.
Angela Merkel hat dem erkrankten Bayern-Trainer Vincent Kompany eine schnelle Genesung gewünscht. „Erstmal hat es mir unheimlich leidgetan. Ich wünsche ihm natürlich die schnellste Besserung“, sagte die Altkanzlerin im Gespräch mit Johannes B. Kerner für dessen Format Bestbesetzung bei Magenta TV.
Wichtig sei aber auch ein Umfeld, in dem sich Kompany wirklich Zeit nehmen könne. „Mit Zeit-Brauchen kenne ich mich auch ein bisschen aus.“
„Der Körper hat gesagt: Stopp!“
Merkel zog dabei eine Parallele zu ihrer eigenen Erfahrung. Kompany sei schließlich nicht freiwillig zu Hause geblieben, erst ein Ereignis habe ihn dazu gezwungen.
„Es musste erst einmal ein Ereignis eintreten, wo dann der Körper gesagt hat: Stopp!“, sagte sie und erinnerte an ihre Zitteranfälle im Jahr 2019. Auch damals habe der Körper Zeichen gesetzt.
„So eine Art Trainer möchte man gerne haben“
Für Kompany fand Merkel noch besonders warme Worte. Sie schätze nicht nur seine Arbeit, sondern auch seine klare Haltung, etwa beim Thema Diskriminierung.
„Ich kann mir vorstellen, wenn ich Fußballspieler oder -spielerin wäre, so eine Art Trainer möchte man gerne haben.“
Lob für Klopp
Auch über Bundestrainer Jürgen Klopp sprach Merkel. Dessen Aussage bei der Vorstellung seines ersten Kaders, er wolle sich die Fahne zurückholen, fand sie gut.
„Mir hat Jürgen Klopp dahingehend aus dem Herzen gesprochen, dass er einfach sagt: Diese Fahne gehört uns allen.“ Nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay müsse die Fahne bei Turnieren aber wieder länger hängen, sagte Merkel mit einem Augenzwinkern.