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„Eine Zaubermaus“: Das muss Karetsas beim BVB noch lernen

Bild: Justin Setterfield/Getty Images

Konstantinos Karetsas hat bei seinem ersten Startelfeinsatz für Borussia Dortmund direkt getroffen. Sein ehemaliger Trainer Thorsten Fink traut dem 18-Jährigen eine Menge zu – sieht aber auch noch Arbeit auf den BVB-Neuzugang zukommen.

Beim 3:2 im Testspiel gegen den FC Arsenal erzielte Karetsas den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. Der Grieche zog von rechts nach innen und schlenzte den Ball ins lange Eck. Für Fink, der ihn beim KRC Genk trainierte, war es eine typische Aktion seines früheren Spielers.

Fink bezeichnet Karetsas als „Zaubermaus“

„Eine Zaubermaus, ein typischer Zehner“, beschrieb Fink den Dortmunder im Gespräch mit SPORT1. Karetsas sei technisch stark, dribbelstark und könne den entscheidenden Pass spielen.

Besonders in einer Mannschaft, die viel Ballbesitz hat, könne der Offensivspieler seine Stärken ausspielen. Dafür benötige er allerdings Freiheiten. Neben der Zehnerposition kann Fink ihn auch auf der rechten Seite sehen.

Beim BVB reicht Zaubern allein nicht

Verbesserungspotenzial sieht der frühere Genk-Coach vor allem in der Arbeit gegen den Ball und bei der Wahl seiner Aktionen. Karetsas müsse noch lernen, wann er das Risiko suchen und wann er eine Situation einfacher lösen sollte.

Auch an den größeren Konkurrenzkampf und den höheren Druck in Dortmund muss sich der Youngster erst gewöhnen. Finks Rat fällt deshalb eindeutig aus: „Er muss geduldig bleiben.“ Die Anlagen für eine wichtige Rolle beim BVB bringt Karetsas nach Einschätzung seines früheren Trainers mit. In Dortmund müsse er jedoch nicht nur die Zuschauer mit Tricks begeistern, sondern auch bereit sein, gegen den Ball zu arbeiten.

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