„Eine Frage des Respekts“: Moderator packt über Cristiano Ronaldo aus

Bild: Carlos Rodrigues/Getty Images
Warum hatte Cristiano Ronaldo das Lager von Portugal verlassen? Morderator Piers Morgan hat nun eine Erklärung geliefert.
In seiner Sendung „Piers Morgan Uncensored“ schilderte der britische Moderator seine Sicht auf den Streit zwischen Cristiano Ronaldo und Nationaltrainer Jorge Jesus. Demnach hatte Ronaldo feste Zusagen bekommen, in welchen Spielen er eingesetzt und in welchen er geschont wird.
Schon beim Auftakt gegen Wales sei Ronaldo laut Morgan verärgert gewesen, weil ihm 90 Minuten zugesagt worden seien, er aber nach 68 Minuten ausgewechselt wurde. Jesus habe sich dafür intern entschuldigt, öffentlich aber versucht, Ronaldo kleinzumachen.
Aufgewärmt, aber nicht eingewechselt
Eigentlich sollte Ronaldo in Norwegen geschont werden, doch laut Morgan bat Jesus seinen Kapitän vor dem Spiel, eine halbe Stunde zu spielen, und Ronaldo willigte ein. Obwohl er sich 25 Minuten lang aufwärmte, kam er dann aber nicht zum Einsatz.
„Für ihn ist es eine Frage des Respekts“, sagte Morgan in seiner Sendung. Am Ende habe Ronaldo deshalb das Teamquartier verlassen und sei nach Hause geflogen, erklärte Morgan.
Jesus bestätigt Teile der Version
Tatsächlich hatte Jesus auf der Pressekonferenz vor dem Dänemark-Spiel selbst eingeräumt, Ronaldo vorab gesagt zu haben, dass er gegen Norwegen und Dänemark voraussichtlich nicht spielt. In Oslo ließ er ihn trotzdem aufwärmen.
Widerspruch bekam Morgan laut Sun unter anderem von Simon Jordan, Experte beim Radiosender talkSPORT. Dieser warf ihm vor, aus Bewunderung für Ronaldo subjektiv zu urteilen. Einen Punkt stellte Morgan dennoch klar: Ronaldo erwarte nicht, in jedem Spiel automatisch in der Startelf zu stehen.