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„Ein bisschen Wahnsinn“: Kompany zerlegt Bayern-Transfergerüchte

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Vincent Kompany hat einem Bericht über einen angeblichen Transferwunsch beim FC Bayern deutlich widersprochen. Demnach soll sich der Trainer nach den Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismaël Saibari noch einen dritten großen Neuzugang gewünscht haben.

Nach längeren Gesprächen mit den Verantwortlichen habe Kompany jedoch akzeptiert, dass die Münchner stattdessen stärker auf die Entwicklung eigener Talente setzen wollen, war zuletzt berichtet worden. Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 stellte Kompany die Geschichte nun entschieden infrage. „Das kommt völlig aus den Wolken“, erklärte der Bayern-Trainer.

Kompany widerspricht angeblichem Transferwunsch

Der FC Bayern hatte sich im Sommer unter anderem mit Nathaniel Brown und Ismaël Saibari verstärkt. Einen weiteren großen Transfer habe Kompany anschließend jedoch nicht von den Verantwortlichen verlangt.

„Ich bin nicht einmal mit diesem Gedanken aufgestanden – wirklich in den letzten drei Monaten“, sagte der 40-Jährige. Auch in den täglichen Gesprächen mit Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund sei ein solcher Wunsch kein Thema gewesen.

Normalerweise spreche er öffentlich nicht über interne Diskussionen, betonte Kompany. In diesem Fall mache er jedoch eine Ausnahme, weil ihn die Meldung selbst überrascht habe. „Darüber haben wir nie gesprochen. Darum hat es uns auch sehr verwundert“, stellte der Belgier klar.

Der Bayern-Trainer fragte sich deshalb, wie die Geschichte überhaupt entstanden sei. „Wo kommt diese Geschichte her? Wer hat das zum ersten Mal gedacht?“, sagte Kompany. Anschließend ergänzte er mit Blick auf die zunehmende Bedeutung künstlicher Intelligenz: „Oder war das einfach KI? Wer weiß.“

Bayern-Trainer warnt vor falschen Geschichten

Kompany nutzte die Nachfrage, um grundsätzlich über die Entstehung von Gerüchten zu sprechen. Zuletzt habe es etwa auch Spekulationen über Jamal Musiala und Galatasaray gegeben, deren Ursprung für ihn nicht nachvollziehbar gewesen sei.

„Das sind Sachen, bei denen du denkst: Wo kommt diese Geschichte her?“, erklärte Kompany. Dennoch könnten solche Meldungen schnell eine Eigendynamik entwickeln und zu einem öffentlichen Thema werden. Dabei nahm der Bayern-Coach ausdrücklich auch die zunehmende Konkurrenz durch automatisiert erstellte Inhalte in den Blick. „Es gibt zwei Millionen Roboter, die jetzt Konkurrenz machen“, sagte er. Umso wichtiger sei die Arbeit von Journalisten, die Informationen überprüfen und einordnen.

„Wir haben gemeinsam ein bisschen die Verantwortung dafür zu sorgen, dass die Wahrheit auch im Mittelpunkt bleibt“, betonte Kompany. Für den angeblichen Wunsch nach einem dritten großen Neuzugang gilt aus seiner Sicht jedenfalls: Das Thema habe es innerhalb der Bayern-Führung in dieser Form nicht gegeben.

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