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„Egal, wer sein Trainer ist“: Fritz‘ Ansage an Werder-Leihspieler

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images

Eine Leihgabe von Werder Bremen kommt auch beim FC Bologna nicht in Tritt. Clemens Fritz findet deutliche Worte.

Samuel Mbangula ist bis zum Sommer an den Serie-A-Klub ausgeliehen, zieht Bologna die Kaufoption, fließen 12,5 Millionen Euro nach Bremen. Bislang spricht allerdings wenig dafür, denn in den ersten drei Spielen kam Mbangula auf gerade einmal zwölf Minuten.

Dazu kommt ein neues Problem: Domenico Tedesco, der sich für die Leihe starkgemacht hatte, wurde nach einem Fehlstart entlassen. Beim Debüt seines Nachfolgers Raffaele Palladino saß Mbangula 90 Minuten auf der Bank.

Fritz nimmt Mbangula in die Pflicht

Als Ausrede lässt Clemens Fritz das aber nicht gelten. „Sam ist jetzt gefordert, sich durchzubeißen und dort auf möglichst viel Spielpraxis zu kommen“, sagte er der Bild.

Auch in Bremen hatte es zuletzt nicht gepasst. Nach einem ansprechenden Start fehlten Mbangula erst unter Horst Steffen und später unter Daniel Thioune Biss und taktische Disziplin. Nach einem schwachen Auftritt im Pokal gegen Lüneburg folgte der schnelle Abgang nach Italien.

Lichtblick in der U21

Werder hatte den Offensivspieler im Juli 2025 für zehn Millionen Euro von Juventus Turin geholt. Immerhin sammelte er in der Länderspielpause Spielpraxis: Bei den Siegen von Belgiens U21 gegen Belarus und Wales stand er jeweils in der Startelf.

An seinem Potenzial zweifelt Fritz trotz allem nicht. „Er ist ein sehr guter Spieler mit großem Talent. Das muss er jetzt auf den Platz bringen. Egal, wer sein Trainer ist.“

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