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Drei Streichkandidaten, noch kein Angebot: Gladbach wartet auf den Endspurt

Bild: Frederic Scheidemann/Getty Images

Bei Borussia Mönchengladbach könnte sich auf der Zielgeraden des Transferfensters noch einiges bewegen. Die Verantwortlichen möchten Tomáš Čvančara, Florian Neuhaus und Joe Scally möglichst noch abgeben.

In den vergangenen beiden Tagen sollen sich die Anfragen nach dem Trio der Gladbacher vermehrt haben. Konkrete Angebote liegen bislang allerdings noch nicht vor, wie die BILD berichtet.

Scally und Neuhaus müssen verkauft werden

Bei Scally und Neuhaus steht Gladbach unter besonderem Zeitdruck. Die Verträge beider Spieler laufen im kommenden Sommer aus. Eine Leihe würde das Problem deshalb lediglich verschieben und den Klub im schlimmsten Fall um eine Ablöse bringen.

Entsprechend kommt für die Borussia bei beiden Personalien nur ein Verkauf infrage. Scally besitzt aufgrund seines Alters und seiner internationalen Erfahrung grundsätzlich einen interessanten Markt. Bislang hat sich daraus jedoch noch kein Angebot entwickelt, das einen Transfer ermöglichen würde.

Auch Neuhaus spielt in den sportlichen Planungen nur noch eine untergeordnete Rolle. Für Gladbach bietet sich in diesem Sommer die letzte realistische Gelegenheit, noch eine Ablöse für den Mittelfeldspieler zu erzielen.

Leihe bei Čvančara weiterhin denkbar

Etwas anders stellt sich die Situation bei Čvančara dar. Der Vertrag des Angreifers läuft noch bis 2028, weshalb neben einem Verkauf auch eine weitere Leihe möglich wäre. Zum Hindernis könnte dabei sein kolportiertes Jahresgehalt von rund 2,5 Millionen Euro werden. Sollte ein interessierter Verein diese Summe nicht vollständig übernehmen, müsste Gladbach dem Bericht zufolge möglicherweise einen Teil des Gehalts weiterzahlen.

Für Sportchef Rouven Schröder geht es im Transfer-Endspurt damit nicht allein darum, drei sportlich kaum noch eingeplante Spieler abzugeben. Erfolgreiche Abschlüsse würden zugleich Gehaltsbudget freimachen und bei Scally sowie Neuhaus verhindern, dass sie den Verein im kommenden Jahr ablösefrei verlassen. Die gestiegene Zahl der Anfragen sorgt zwar für neue Bewegung. Ohne konkrete Angebote bleibt Gladbach bei allen drei Personalien jedoch zunächst auf passende Lösungen angewiesen.

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