„Die Wasserschlacht von Köln“: Gladbach-Legende blickt aufs Derby

Bild: Frederic Scheidemann/Getty Images
Vor dem Rheinderby erinnert sich ein früherer Borusse an ein ganz besonderes Spiel und verrät, was eine Derby-Woche für ihn bedeutete.
Patrick Herrmann hat im kicker-Format „Was geht, Bundesliga?“ über das anstehende Rheinderby von Borussia Mönchengladbach beim 1. FC Köln gesprochen.
Herrmann kam als 18-Jähriger zur Borussia und war damals nach eigener Aussage noch kein großer Gladbach-Fan. Die Bedeutung des Derbys habe er aber schon in der Jugend gespürt.
„Da merkt man erstmal, was das für einen Stellenwert hier hat, nicht nur für den Klub, sondern auch für alle Fans. Da ist eine besondere Brisanz drin“, sagte Herrmann. In einer Derby-Woche sei man deshalb immer ein bisschen aufgeregt.
Rutschpartie nach dem Sieg
Besonders gern erinnert sich der Ex-Profi an das Derby 2011, als er beim 3:1 in Köln zwei Tore von Mike Hanke vorbereitete. „Ich sag dazu immer, das war die Wasserschlacht von Köln“, erzählte er.
Es habe in Strömen geregnet, der Platz sei komplett durchnässt gewesen. Nach dem Abpfiff liefen die Gladbacher zu ihren Fans und rutschten mit Bauchklatschern über den Rasen.
Ein Moment, der Herrmann bis heute im Kopf geblieben ist. „Das war ein verdammt geiles Gefühl, so nach dem Spiel zu feiern.“