Debüt ausgerechnet beim Ex-Klub: VfB setzt auf sein Torwart-Talent

Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Beim VfB Stuttgart gibt es im Tor einen Wechsel mit Signalwirkung. Für den Neuen wurde das Debüt zu einer ganz besonderen Rückkehr.
Dennis Seimen hat am Samstag, für den VfB Stuttgart, beim SC Paderborn sein Bundesliga-Debüt gefeiert. Ausgerechnet bei dem Klub, mit dem der 20-Jährige in der vergangenen Saison als Leihspieler aufgestiegen war. Seimen wurde zehn Jahre lang im Stuttgarter Nachwuchs ausgebildet.
Zuvor hatte der Keeper rund zwölf Wochen wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel gefehlt. Vor seinem Einsatz stand er nur im Test gegen Greuther Fürth auf dem Platz, wo er kaum gefordert war.
„Mehr die Chance als das Risiko“
Trainer Sebastian Hoeneß sieht in solchen Entscheidungen nach eigenen Worten „mehr die Chance als das Risiko“, wie der kicker berichtet. Die Botschaft ist klar: Seimen soll die neue Nummer eins werden.
Schon im Sommer hatte der VfB Leihkeeper Alexander Nübel zum FC Bayern zurückkehren lassen und auf das Eigengewächs gesetzt. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth sagte damals der dpa, man traue ihm „die Rolle als Nummer eins aus voller Überzeugung zu“.
Kein Freifahrtschein
Gegen Paderborn zeigte Seimen laut kicker seine Klasse, aber auch Unsicherheiten, bei einer Chance des SCP hatte er zudem Glück. Ein Freifahrtschein ist die Entscheidung also nicht.
Zumal Fabian Bredlow ihn in den vergangenen Wochen stark vertreten hatte. Laut Hoeneß soll Bredlow auch künftig zu Einsätzen kommen.