Braucht Barça wirklich noch einen Mittelstürmer? Flicks kurioses Dilemma

Bild: Alex Caparros/Getty Images
Wenige Tage vor Ende der Transferperiode hat der FC Barcelona noch immer keinen klassischen Mittelstürmer im Kader.
Nach den Abgängen von Robert Lewandowski und Ferran Torres fehlt dem FC Barcelona eine echte Nummer neun. Die lange favorisierte Verpflichtung von Julián Álvarez von Atlético Madrid gestaltet sich weiterhin äußerst schwierig.
López bietet sich selbst als Lösung an
Genau hier kommt Fermín López ins Spiel. „Ich kann mich anpassen. Ich habe bereits in den Jugendmannschaften von Barcelona als falsche Neun gespielt. Diese Position ähnelt meiner Lieblingsrolle als offensiver Mittelfeldspieler“, sagte López gegenüber Diari ARA.
Auch andere Offensivspieler könnten die Rolle übernehmen. Neben López gelten laut auch Raphinha, Dani Olmo, Anthony Gordon und Karim Adeyemi als mögliche Optionen im Zentrum.
Ein System ohne echten Zielspieler bleibt riskant
Über eine ganze Saison hinweg birgt diese Lösung dennoch Risiken. Ein klassischer Mittelstürmer bietet Präsenz im Strafraum und Zielspielerqualitäten, die ein System mit falscher Neun nur schwer vollständig ersetzen kann.
Sollte Barça bis zum Transferschluss keinen neuen Stürmer verpflichten, müsste Flick genau daraus eine taktische Stärke machen. Wie er dieses Dilemma löst, dürfte eine der spannendsten Fragen der neuen Saison werden.