2. LigaFC St. Pauli

Bittere Rückkehr nach Kiel: Rapp erklärt St. Paulis Einbruch

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images

Der FC St. Pauli wartet unter Marcel Rapp weiterhin auf den ersten Sieg. Bei der Rückkehr des Trainers zu Holstein Kiel verspielten die Hamburger eine 2:0-Führung und mussten sich mit einem 2:2 begnügen.

Nach zwei Spieltagen stehen damit lediglich zwei Punkte auf dem Konto des Bundesliga-Absteigers. Besonders ärgerlich: Bereits beim 1:1 gegen Greuther Fürth hatte St. Pauli eine Führung aus der Hand gegeben.

Rapp sieht verpasstes drittes Tor als Knackpunkt

Martijn Kaars und Taichi Hara hatten die Kiezkicker in Kiel bis zur Halbzeit mit 2:0 in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel gelang es der Mannschaft jedoch nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Phil Harres erzielte zunächst den Anschlusstreffer, ehe Jonas Therkelsen kurz vor dem Ende ausglich.

Rapp wollte die Leistung seiner Mannschaft trotz des bitteren Spielverlaufs nicht grundsätzlich infrage stellen. St. Pauli habe die besseren Möglichkeiten besessen und mehrfach die Chance auf das entscheidende dritte Tor gehabt. „Wenn wir das 3:1 machen, dann gewinnen wir“, erklärte der Trainer laut der Hamburger Morgenpost. Genau darin sah Rapp den entscheidenden Punkt der Partie.

St. Pauli seit zehn Spielen ohne Sieg

Auffällig bleibt allerdings, dass alle vier Gegentore der ersten beiden Pflichtspiele nach hohen Hereingaben oder Standardsituationen entstanden. Rapp sieht darin noch „kein generelles Problem“, räumte aber ein, dass seine Mannschaft solche Treffer künftig verhindern müsse.

Saisonübergreifend wartet St. Pauli mittlerweile seit zehn Spielen auf einen Sieg. Nach dem Abstieg und dem Trainerwechsel ist der erhoffte erfolgreiche Neustart damit zunächst ausgeblieben. Die nächste Gelegenheit bietet sich im DFB-Pokal bei Rot-Weiss Essen. Gegen den Drittligisten muss es zwangsläufig einen Sieger geben. Sollte St. Pauli auch dort scheitern, dürfte die Stimmung rund um den Kiezklub deutlich unruhiger werden.

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