Bis 2034: Diese Altlast kostet Werder jährlich Millionen

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Der alte Umbau des Weserstadions belastet Werder Bremen noch immer erheblich. Erst in einigen Jahren soll damit endgültig Schluss sein.
Der große Umbau des Weserstadions liegt mittlerweile rund 15 Jahre zurück. Finanziell beschäftigt das Projekt den SV Werder Bremen allerdings bis heute. Noch mehrere Jahre muss der Bundesligist erhebliche Summen für die damaligen Arbeiten aufbringen. Erst 2034 soll eine kostspielige Altlast endgültig verschwunden sein.
Werder zahlt jährlich rund fünf Millionen Euro
„Neben allen positiven Aspekten ist das Stadion eine wirtschaftliche Belastung für Werder. Das muss man klar so sagen“, erklärt Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer der Bremer Weserstadion GmbH, im Interview mit der DeichStube. Wegen des großen Umbaus zwischen 2008 und 2011 müssen weiterhin Kredite abbezahlt werden. „Jährlich etwa fünf Millionen Euro“, beziffert Otto die Belastung.
Das Geld erwirtschaftet Werder vor allem über die Ticketeinnahmen und führt es nach einem festgelegten Schlüssel an die Stadiongesellschaft ab. Zusätzlich fallen die laufenden Kosten für den Betrieb der Arena an. „Das schmerzt, weil die Mittel an anderer Stelle fehlen, auch wenn wir mittlerweile Licht am Ende des Tunnels sehen“, sagt Otto.
Bis dieses Licht tatsächlich erreicht ist, dauert es allerdings noch einige Jahre. „Unsere Planungen sehen vor, dass wir im Jahr 2034 alles zurückbezahlt haben. Das schafft dann definitiv Beinfreiheit“, erklärt der BWS-Geschäftsführer. Ganz ohne finanzielle Belastungen wird das Weserstadion anschließend trotzdem nicht auskommen. Auch künftig stehen Modernisierungen an. Otto macht deshalb klar: „Auch danach werden wir keinen Zustand haben, in dem das Stadion einfach so stillhält.“